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Château de la Chèze à La Chèze en Côtes-d'Armor

Patrimoine classé
Patrimoine défensif
Demeure seigneuriale
Château fort
Côtes-dArmor

Château de la Chèze

    Le Bourg 
    22210 La Chèze
Château de la Chèze
Château de la Chèze
Château de la Chèze
Château de la Chèze
Château de la Chèze
Château de la Chèze
Château de la Chèze
Château de la Chèze
Château de la Chèze
Château de la Chèze
Château de la Chèze
Château de la Chèze
Château de la Chèze
Château de la Chèze
Château de la Chèze
Château de la Chèze
Château de la Chèze
Château de la Chèze
Château de la Chèze
Château de la Chèze
Crédit photo : Farz brujunet - Sous licence Creative Commons

Timeline

Moyen Âge central
Bas Moyen Âge
Renaissance
Temps modernes
Révolution/Empire
XIXe siècle
Époque contemporaine
1200
1300
1400
1500
1600
1700
1800
1900
2000
1180-1231
Erster Bau
1370-1400
Renovierung von Olivier de Clisson
1461
Heirat von John II. von Rohan
1488
Von der Ducal Army gesäumt
1628
Teilweise Demontage
1743
Erlaubt
1979
Transfer zur Stadt
2005
Historisches Denkmal
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Die Ruinen des Schlosses, nämlich die Überreste der Festung und die Böden entsprechend seiner Platte, die eine archäologische Reserve bildet (Box B 44a, 45, 630): Inschrift durch Dekret vom 26. September 2005

Kennzahlen

Eudon II - Viscount von Porhoët Ursprünglicher Sponsor der Burg (1180-1231).
Olivier V de Clisson - Herr der Chèze Renovator der Burg (1370-1400).
Jean II de Rohan - Viscount von Rohan Wohn- und Modernisator im 15. Jahrhundert.
Marie de Bretagne - Ehefrau von John II. von Rohan Hochzeit im Schloss im Jahr 1461 gefeiert.
Henri II de Plantagenêt - König von England Administrator der Bretagne (Konflikte bis 1381).
Richelieu - Kardinal und Minister Bestellabbau 1628.

Ursprung und Geschichte

Das Schloss ist zwischen 1180 und 1231 für Eudon III von Eudon II, Viscount von Porhoët gebaut. Diese Burg, von unregelmäßigen sechseckigen Plan, ist von Moat umgeben und flankiert von sieben Türmen, einschließlich zwei Zwillinge um den Haupteingang. Seine ersten Überreste, wie z.B. eine Keramik- und Halbrundturmbasis, stammen aus dieser frühen Mittelalterzeit. Der Standort befindet sich strategisch im Zentrum der Bretagne, in der Nähe der Grenzen der Côtes-d-Armor, was seine Verteidigung und administrative Bedeutung widerspiegelt.

Zwischen 1370 und 1400, Olivier V de Clisson, Herr der Chèze nach seinem Erwerb von Josselins Kastanie, unternahm große Veränderungen. Insbesondere baute er einen achteckigen Kerker, ein Symbol der militärischen Modernisierung angesichts der Konflikte der Zeit, wie die Konflikte gegen die englischen Truppen, die dann einen Teil der Bretagne besetzten. Das Schloss wurde dann die Hauptresidenz der Rohans im 15. Jahrhundert, eine mächtige Familie, die ihre Kontenkammer dort installierte und verstärkte das Gehäuse, um den Belagerungen zu widerstehen, wie dies 1488 von der Herzogsarmee von Marshal von Rieux führte.

Im Laufe der Jahrhunderte verlor das Schloss sein militärisches Interesse mit dem Aufkommen von Waffen. Nach der protestantischen Rebellion von Henri de Rohan im Jahre 1628 befahl Louis XIII seine teilweise Demontage auf Richelieus Anweisungen. 1743 wurde die Erlaubnis erteilt, seine Steine zu streifen, um die Kirche von Loudéac und lokale Häuser zu bauen. Um 1857 wurden die Überreste fast vollständig zerstört. Im 20. Jahrhundert wurden die Ruinen 1979 in die Stadt gezäunt und wurde ein kultureller Ort, der das Blues-Festival auf dem Château beherbergt und schrittweise restauriert.

Heute präsentiert sich das Schloss als imposante Ruinen: ein teilweise erhaltener polygonaler Kerker (17 Meter hoch), Fragmente der Höflichkeit und die Basis von kreisförmigen Türmen. Die alten Gräben, gefüllt, wurden in einen Spaziergang umgewandelt. Der Ort, der 2005 als Historisches Denkmal eingestuft wurde, behält einen großen archäologischen Wert, mit geschützten Böden in Reserve. Seine U-Bahn und ihre Töpfer erinnern an ihre Vergangenheit als eine must-see Festung in der mittelalterlichen Bretagne.

Das château de la Chèze illustriert die Machtkämpfe in der Bretagne, zwischen lokalen Herren wie der Rohan, der Krone Frankreichs und englischen Einflüssen. Seine Architektur entwickelte sich vom 12. bis zum 15. Jahrhundert, von einer rein defensiven Funktion bis hin zu einer seigneurialen Residenz, bevor sie mit dem Fortschritt der Artillerie zurückging. Die Gegenwart bleibt, wenn auch fragmentarisch, bieten ein greifbares Zeugnis dieser turbulenten Geschichte, zwischen Kriegen, matrimonialen Allianzen (wie die Ehe von Johannes II. von Rohan mit Maria von Bretagne in 1461) und politischen Transformationen.

Schließlich verkörpert das Schloss auch lokale kollektive Erinnerung, mit Ereignissen wie dem Blues-Festival auf dem Schloss, das 2006 zur Finanzierung seiner Erhaltung geschaffen wurde. Dieser Ort, einmal das Herz der Macht Rohan, ist heute ein Erbe und kulturelles Symbol für die Gemeinde La Chèze, die mittelalterliche Vergangenheit und zeitgenössische Dynamik verbindet.

Externe Links