Bau des Chores 1494 (≈ 1494)
Datum am gotischen Gewölbeschlüssel getragen.
1719
Rekonstruktion der See
Rekonstruktion der See 1719 (≈ 1719)
Datum graviert auf dem barocken Tor.
1828
Post-Napoleonian Restaurierung
Post-Napoleonian Restaurierung 1828 (≈ 1828)
Datum im Portal angegeben.
1918
Wiederentdeckte Gemälde
Wiederentdeckte Gemälde 1918 (≈ 1918)
Update nach dem Ersten Krieg.
1940
Dachschaden
Dachschaden 1940 (≈ 1940)
Geschädigt im Zweiten Krieg.
1967
Ende der Restaurierung
Ende der Restaurierung 1967 (≈ 1967)
Nachkriegsarbeit abgeschlossen.
19 janvier 1995
Historische Denkmalklassifikation
Historische Denkmalklassifikation 19 janvier 1995 (≈ 1995)
Offizielle Registrierung per Bestellung.
Aujourd'hui
Aujourd'hui
Aujourd'hui Aujourd'hui (≈ 2025)
Position de référence.
Kulturgüter
Kirche (Cd.230): Registrierung durch Dekret vom 19. Januar 1995
Kennzahlen
Laubser - Architekt
Autor eines Expansionsprojekts 1859.
Ursprung und Geschichte
Die Kirche St.Agathe von Niederentzen, im Oberrhein in der Großen Ostregion gelegen, ist ein religiöses Gebäude, dessen Ursprung bis zum 4. Quartal des 15. Jahrhunderts zurückgeht. Von dieser mittelalterlichen Periode bleiben der Chor, datiert 1494 (Beschriftung auf dem Tresorschlüssel), und die Basis des Turms. Dieser Chor, der einzige Gewölbeteil der Kriegsköpfe, bezeugt die spätgotische Architektur im Elsass. Das Seeschiff, größer als das Original, wurde 1719 wieder aufgebaut (auf dem Portal graviert), was eine große Transformation im frühen achtzehnten Jahrhundert markiert. Gleichzeitig wurde ein achteckiger Glockenturm hinzugefügt, der die Silhouette des Gebäudes vollendete.
Im 19. Jahrhundert erlebte die Kirche mehrere Interventionen: Restaurierungen im Jahre 1828, dann ein Projekt der Erweiterung im Jahre 1859 von Architekten Laubser, aus Mangel an Finanzierung verlassen. Auch die Konflikte des zwanzigsten Jahrhunderts hinterließen ihre Spuren: Nach dem Dachschaden 1940 wurde 1967 Restaurierungsarbeiten abgeschlossen. Inzwischen wurden die Deckenbilder, maskiert, nach 1918 wiederentdeckt. Die Kirche, die 1995 ein historisches Denkmal erhielt, illustriert fast fünf Jahrhunderte Architektur- und Gemeindegeschichte.
Das Gebäude, im Besitz der Gemeinde Niederentzen, zeichnet sich durch seine Mischung aus Stilen – spätgotisch und barock – und seine zentrale Rolle im lokalen Leben aus. Seine Auflistung in der Inventar historischer Denkmäler unterstreicht seinen Wert des Erbes, sowohl für seine Architektur als auch für die Spuren aufeinanderfolgender Perioden, die er trägt. Die Main Street, wo sie sich befindet, konzentriert sich somit auf ein mittelalterliches, modernes und zeitgenössisches Erbe.
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