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Windturbine à Courville-sur-Eure dans l'Eure-et-Loir

Eure-et-Loir

Windturbine

    3 Rue de Masselin
    28190 Courville-sur-Eure
Eolienne
Eolienne
Eolienne
Eolienne
Crédit photo : Fabrice Bluszez - Sous licence Creative Commons

Timeline

XIXe siècle
Époque contemporaine
1900
2000
1898
Übernahme von Bollée Patenten
1902
Windturbinenbau
2 avril 1993
Historisches Denkmal
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Eolienne (Sache ZK 139): Auftragseingang vom 2. April 1993

Kennzahlen

E. Lebert - Ingenieur-Händler-hydraulisch Schöpfer der Windenergieanlage in 1902, Patentinhaber Bollée.
Auguste Bollée - Industrie und Erfinder Original Inhaber der von Lebert übernommenen Patente.

Ursprung und Geschichte

Die Courville-sur-Eure Windenergieanlage ist eine turmartige hydraulische Windenergieanlage, die 1902 vom Ingenieur E. Lebert entworfen wurde. Es war 20 Meter hoch, mit Blick auf einen Brunnen und integriert eine Pumpe und einen Holzschutz in seine Struktur. Sein Hauptziel bestand darin, dem nahegelegenen psychiatrischen Asyl in Courville Trinkwasser zu liefern. Dieses innovative System reflektierte technologische Fortschritte in der Hydraulik und Windenergie.

Diese Windenergieanlage ist Teil des industriellen Erbes von Auguste Bollée, von dem E. Lebert, Inhaber von Patenten seit 1898, Technologien übernommen und angepasst hat. Obwohl sein orientierter Propeller jetzt verschwunden ist, bleibt er ein repräsentatives Beispiel für Windenergieanlagen dieser Zeit. Die funktionale Architektur, die Metallstruktur und Holzelemente kombiniert, zeigt die technischen Lösungen, die im frühen zwanzigsten Jahrhundert umgesetzt werden, um den Wasserbedarf öffentlicher Einrichtungen zu decken.

Diese Windenergieanlage gehört heute als historisches Denkmal im Auftrag des 2. April 1993 zu einer öffentlichen Abteilung. Sein Erhaltungszustand und seine präzise Lage (Rue Masselin oder 34 La Madeleine in Courville-sur-Eure) machen es zu einem seltenen Zeugnis des ländlichen industriellen Erbes. Die Genauigkeit der geographischen Lage wird als sehr zufriedenstellend beurteilt, was die Identifizierung in der lokalen Landschaft erleichtert.

Leberts Maschine gehört zu einer breiteren Entwicklung der hydraulischen Infrastruktur in Frankreich damals. Asylbewerber und Krankenhäuser, die oft isoliert waren, mussten in wesentlichen Ressourcen wie Wasser selbstständig sein. Windturbinen, kombiniert mit Pumpsystemen, boten eine dauerhafte Lösung vor dem Aufkommen einer massiven ländlichen Elektrifizierung. Dieses Denkmal illustriert damit die Ingenuität der Ingenieure der Zeit, praktische Bedürfnisse und technische Zwänge zu versöhnen.

Externe Links