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Archäologische Überreste des Pallas in Mèze dans l'Hérault

Patrimoine classé
Sites archéologique
Vestiges archéologiques
Hérault

Archäologische Überreste des Pallas in Mèze

    D158
    34140 Mèze
Vestiges archéologiques du Pallas à Mèze
Vestiges archéologiques du Pallas à Mèze
Crédit photo : Fagairolles 34 - Sous licence Creative Commons

Timeline

Haut Moyen Âge
Moyen Âge central
Bas Moyen Âge
Renaissance
Temps modernes
Révolution/Empire
XIXe siècle
Époque contemporaine
1000
1100
1200
1900
2000
960
Erster schriftlicher Eintrag
2e moitié Xe - XIe siècles
Hauptberufsperiode
1995
Schutz der Überreste
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Archäologische Überreste (Säsen L 585-588, 594-598, 927): Beschriftung bis zum 27. Dezember 1995

Kennzahlen

Information non disponible - Keine Angabe Quellen nennen keine historischen Akteure.

Ursprung und Geschichte

Die archäologischen Überreste des Pallas in Mèze, im Hérault in Occitanie, stammen hauptsächlich aus der zweiten Hälfte des 10. und 11. Jahrhunderts. Der Ort wird zum ersten Mal definitiv in 960 erwähnt, dann häufiger im 11. Jahrhundert. Diese Materialspuren veranschaulichen den Übergang zwischen der späten Antike und dem Mittelalter, mit Bautechniken noch von alten Traditionen beeinflusst. Obwohl einige Möbelelemente des Oberen Reiches entdeckt wurden, zeigen Ausgrabungen meist eine ununterbrochene mittelalterliche Besetzung seit der karolingischen Zeit, was eine Rolle in der Struktur des mittelalterlichen Dorfes.

Der Pallas war ein ehemaliger Besitz der Abtei Sainte-Foy-de-Conques, ein Hinweis auf seine religiöse oder seigneuriale Bedeutung. Die seit 1995 geschützten Überreste umfassen Strukturen, deren Apparat ein Gebäude aus dem frühen Mittelalter hervorruft, vielleicht ein Ort der Macht oder der Anbetung. Ihre Studie beleuchtet die Dynamik der ländlichen Lebensräume um An Mil, eine zentrale Periode, in der die Dorfkerne in Languedoc Form. Archäologische Untersuchungen bestätigten eine dichte Besetzung im Mittelalter, ohne dass man vorher aufgeben konnte.

Die Lage des Ortes, in der Nähe der aktuellen Villeveyrac Straße, und seine Registrierung als Historische Denkmäler unterstreicht sein Erbe Interesse. Obwohl geschriebene Quellen vor dem 10. Jahrhundert selten sind, bezeugen die gesammelten Möbel (Keramik, Werkzeuge) ein organisiertes Gemeinschaftsleben im Zusammenhang mit der Landwirtschaft und dem lokalen Austausch. Der Pallas verkörpert somit die ersten Früchte der feudalen Organisation in Okzitanie, zwischen altem Erbe und mittelalterlichen Innovationen.

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