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Atelier de Skulptur-marbrerie Boirlaud in Limoges en Haute-Vienne

Patrimoine classé
Patrimoine industriel
Haute-Vienne

Atelier de Skulptur-marbrerie Boirlaud in Limoges

    11 Rue de la Fonderie
    87000 Limoges
Crédit photo : Babsy - Sous licence Creative Commons

Timeline

XIXe siècle
Époque contemporaine
1900
2000
1924
Bau der Werkstatt
1986
Abschluss
27 mai 1991
Historische Denkmalklassifikation
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Fassade (Dok

Kennzahlen

Léonce Boirlaud - Sculptor-Marbrier und Gründer Designer der Werkstatt und ihrer Fassade.
André Boirlaud - Nachfolger und Geschwister Sohn von Léonce, leitet den Workshop bis 1986.
Omer-Lucien Treich - Gemeinsamer Architekt Hilfe bei der Konstruktion der Fassade.

Ursprung und Geschichte

Die ehemalige Skulptur-Marbrerie-Werkstatt Boirlaud, 11 rue de la Fonderie in Limoges (Haute-Vienne, Nouvelle-Aquitaine), wurde 1924 vom Bildhauer Léonce Boirlaud entworfen, unterstützt vom Architekten Omer-Lucien Treich. Dieses Industriegebäude zeichnet sich durch seine geschmückte Fassade, typisch für den barocken Stil, mit Inschriften im Zusammenhang mit der Aktivität der Marmorie: "Stein", "Skulptur und Marmorie", und "Granits". Das tympanum, mit Laub und dem Kopf einer Frau geformt, überwindet ein dreieckiges Pediment, während das Portal den Namen "Andre Boirlaud", Sohn des Gründers trägt.

Die 1986 ungenutzte Werkstatt sah ihre Fassade trotz der Umwandlung des Raumes in den Parkplatz erhalten. Als historisches Denkmal am 27. Mai 1991 eingestuft und mit dem Titel "Heritage des 20. Jahrhunderts" gekennzeichnet, bleibt diese Fassade das einzige sichtbare Vestige der Handwerkstätigkeit, die dort stattfand. Léonce Boirlaud, Sieger der École Nationale des Arts Décoratifs in Paris 1903, arbeitete dort, bis die Werkstatt an seinen Sohn André übergeben wurde, mit fast sechs Jahrzehnten der lokalen Geschichte verbunden mit Skulptur und Steinschnitzerei.

Das Gebäude befindet sich im Stadtteil Carnot-Marceau, in der Nähe des Bahnhofs Limoges-Montjovis und des Union Theatre und spiegelt die kulturelle und handwerkliche Dynamik der Stadt Anfang des 20. Jahrhunderts wider. Seine von Boirlaud selbst ausgeführte Einrichtung illustriert das Know-how der limougeaud marbriers, gleichzeitig aber die Zusammenarbeit zwischen Künstlern und Architekten der Zeit. Heute erinnert diese in einen modernen Gebäudekomplex integrierte Fassade an das industrielle und künstlerische Erbe von Limoges.

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