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Basilika Saint-Benoît-Labre à Marçay dans la Vienne

Vienne

Basilika Saint-Benoît-Labre

    5 Chemin de la Ragondilière
    86370 Marçay
Privatunterkunft

Timeline

XIXe siècle
Époque contemporaine
1900
2000
1884
Arbeitsbeginn
1895
Teilabwicklung
1899
Schlussfolgerung zur Arbeit
2011
MH-Klassifikation
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Die Basilika, einschließlich ihrer Sakristei, in vollem Umfang (Box C 620): Inschrift durch Dekret vom 4. Januar 2011

Kennzahlen

Jean-Baptiste Perlat - Erster Architekt Autor der ersten Pläne.
Alcide Boutaud - Senior Architekt Wiederholt das Projekt, charakteristischer Stil.
Abbé Jouanneau - Projektinitiator Sponsor, starb 1899.
Georges Lavergne - Master Glasmacher Autor des befleckten Glases des Chores.
Georges Rouzeau - Künstler Hersteller des Altars.

Ursprung und Geschichte

Die in Marçay (Nouvelle-Aquitaine) gelegene Basilika Saint-Benoît-Labre wurde zwischen 1884 und 1899 nach den ursprünglichen Plänen des Architekten Jean-Baptiste Perlat errichtet, der schnell durch Alcide Boutaud ersetzt wurde. Letztere angewandte charakteristische stilistische Prozesse, wie der Kontrast zwischen Innen- und Außenbereich oder die Dematerialisierung der Wände, sichtbar im Einschiff mit einer Spaltebene und den Seitenkapellen. Der äußere Glockenturm zeigt auch seinen architektonischen Ansatz.

Die Arbeiten begannen 1884 mit der Fertigstellung der Kirchenschiffe und Seitenkloster im Jahre 1895. Während dieser Zeit wurden die Glasfenster des Chores, der von dem Glasmacher Georges Lavergne, sowie der von Georges Rouzeau entworfene Altar hergestellt wurde, installiert. Nach dem Tod von Abbé Jouanneau, Initiator des Projekts, hörten die Arbeiten im Jahre 1899 endgültig auf und ließen die Basilika unvollendet. Es wurde 2011 als Historisches Denkmal für seine gesamte Sammlung, einschließlich Sakristei, aufgeführt.

Das Gebäude spiegelt eine Periode der religiösen architektonischen Erneuerung in Frankreich wider, wo Kirchensponsoren wie Abbé Jouanneau eine zentrale Rolle bei der Förderung einer innovativen heiligen Kunst gespielt. Lokale Handwerker, Glasmacher und Bildhauer arbeiteten an ambitionierten Projekten, die Tradition und Moderne verbinden, wie die Beiträge von Lavergne und Rouzeau belegen. Die Basilika bleibt ein bemerkenswertes Beispiel für dieses unvollendete Erbe, typisch für die finanziellen und menschlichen Herausforderungen der Zeit.

Externe Links