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Milde à Solaize dans le Rhône

Borne milliaire
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Borne milliaire
Borne milliaire
Borne milliaire
Borne milliaire
Crédit photo : User:Otourly - Sous licence Creative Commons

Timeline

Antiquité
Haut Moyen Âge
Moyen Âge central
Bas Moyen Âge
Renaissance
Temps modernes
Révolution/Empire
XIXe siècle
Époque contemporaine
100
200
1900
2000
43 ap. J.-C.
Terminal Erektion
1910
Historisches Denkmal
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Mile-Terminal auf der Vernaison Straße: Klassifikation auf Bestellung vom 19. November 1910

Kennzahlen

Claude (empereur romain) - Römischer Kaiser (41-54 A.D.) Erwähnt im Eingang des Terminals

Ursprung und Geschichte

Der Meilenstein von Solaize ist ein römisches Denkmal aus dem Jahr 43, dank seiner Inschrift, die Kaiser Claude erwähnt. In Fay Choin – ein harter Kalkstein in der Nähe von Peyrieu (Ain) – eingefasst, bezeugt er die frühe Ausbeutung dieses römisch dominierten Steinbruchs. Seine vollständige Inschrift, einschließlich des kaiserlichen Titels (pontifex maximus, trionicia potestate III, etc.), macht es zu einem zentralen chronologischen Wahrzeichen bis heute andere Lyon-Konstruktionen, wie das Fourvière-Theater, mit dem gleichen Material gebaut.

Dieses Terminal markierte das Compendinum, eine römische Abkürzung zwischen Lugdunum (Lyon) und Wien (Wien), am linken Ufer der Rhone. Es zeigt eine Entfernung von 7 Meilen (10,5 km), obwohl seine aktuelle Lage – am Eingang von Solaize auf der Vernaison Straße – wahrscheinlich nicht der ursprünglichen Lage entspricht. Würde die Zählung von Wien aus (14 km entfernt) beginnen, würde sie eine weitere Verschiebung nach Norden vorschlagen. Der Hauptweg war am rechten Ufer des Flusses.

Die Säule zeigt die römische Straßenorganisation in Gaul. Sein Material, Fays seltene und dauerhafte Wahl, war für öffentliche Gebäude beliebt. Es bietet somit ein doppeltes Zeugnis: über römische Bautechniken und über die administrative Geographie der Region Lyon im ersten Jahrhundert. Sein Erhaltungszustand und seine aktuelle Lage (23 Rue de Chantabeau) machen es zu einem zugänglichen Erbe, obwohl sein ursprünglicher archäologischer Kontext unsicher bleibt.

Externe Links