Transformation in eine Gemeindehalle 1988 (≈ 1988)
Neue zivile Berufung.
Aujourd'hui
Aujourd'hui
Aujourd'hui Aujourd'hui (≈ 2025)
Position de référence.
Kennzahlen
Armentaire - Bischof von Antibes
Erster Bischof in 442 zertifiziert.
Mathurin Beauclair - Holzkohle
Autor des Altarbildes 1642.
Pierre de Bonnefons - Rektor der Bruderschaft
Beaufsichtigte Tresorarbeiten 1642.
Ursprung und Geschichte
Die Kapelle des Heiligen Geistes von Antibes wurde im fünften Jahrhundert geboren, wie von archäologischen Ausgrabungen zwischen 1981 und 1984 bezeugt. Diese Forschung ergab vier aufeinanderfolgende Bauzustände zwischen der späten Antike und der karolingischen Ära sowie Überreste eines sechsten Jahrhunderts narthex (einschließlich eines Steins noch heute sichtbar). Ursprünglich bildete die Kapelle eine Domgruppe mit der ehemaligen Kathedrale von St. Mary, dem Sitz des Bischofs von Antibes, bis sie 1244 nach Grasse überführte. Die Sarazenen Inkremente aus dem Jahr 730 störten das lokale religiöse Leben, wie die Mängel in der Bischofsliste belegen.
Die jetzige Kapelle wurde im Jahre 1385 umgebaut, um die Bruderschaft der Weißen Stifter des Heiligen Geistes, gegründet 1591. Die wichtigsten Werke des 17. Jahrhunderts umfassten die Hinzufügung eines barocken Altarstücks (1642) durch den Zimmermann Mathurin Beauclair, die Erweiterung des Gewölbes (1681) und die Neugestaltung des Portals im Jahre 1751 im barocken Stil. Die Kapelle wurde während der Revolution ein nationales Gut, das wiederum als Kaserne diente, ein geplantes Presbyterium (1810), ein Gefängnis für Napoleons Soldaten im Jahre 1815 und dann eine Schule (1821–24).
Im Jahre 1945 wurde die Kapelle in eine Ratshalle umgewandelt. Seine Architektur, mit einer einzigen nave und halbkreisförmigen Apsis (21,70 m lang), bewahrt mittelalterliche und barocke Elemente. Die Ausgrabungen enthüllten auch Altarstücke des 5. Jahrhunderts und Bruchstücke des Kanzlers des 8. Jahrhunderts, die nun dem archäologischen Museum der Antibes ausgesetzt waren. Diese Überreste veranschaulichen ihre zentrale Rolle in der religiösen Geschichte der Region, die durch Zerstörungsphasen (Sarrasinen) und Restaurierung (Carolingische Periode) gekennzeichnet ist.