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Schloss von Landas dans le Nord

Nord

Schloss von Landas


    Loos

Timeline

Renaissance
Temps modernes
Révolution/Empire
XIXe siècle
Époque contemporaine
1500
1600
1700
1800
1900
2000
XVe siècle
Eigentum von John of the Hague
XIe–XVIe siècle
Zeitraum der Beschlagnahme von Landas
août 1667
Aufenthalt von Louis XIV
1920
Erwerb von Lievin Danel
1961
Bewegung des Schlosses
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Registrierte MH

Kennzahlen

Jean de la Haye (dit le Gantois) - Herr des fünfzehnten Jahrhunderts Besitzer des Schlosses, vermutlich Gründer des Gantos Hospiz.
Louis XIV - König von Frankreich Im Jahre 1667 gründete sie ihr Quartier.
Liévin Danel - Besitzer im 20. Jahrhundert Käufer 1920, verantwortlich für Transformationen.

Ursprung und Geschichte

Die Burg von Landas wird nach einer mächtigen Segneury benannt, die zwischen dem 11. und 16. Jahrhundert aktiv ist. Diese Segneurie wurde von großen religiösen Institutionen in der Region, einschließlich der Abtei von Marchiennes, Saint-Amand und Cysoing, sowie durch das Kapitel der Kathedrale von Tournai geschützt. Diese Verbindungen zum Klerus spiegeln die strategische und gesellschaftliche Bedeutung dieser damals in Nordfrankreich bestehenden Beschlagneuerung wider.

Im 15. Jahrhundert gehörte das Schloss Jean de la Haye, den Spitznamen Gantois, der am Ursprung der Gründung des Gantois Hospice in Lille gewesen wäre. Dieser Charakter illustriert die Rolle der lokalen Herren bei der Entwicklung der karitativen und städtischen Infrastruktur. Später, im August 1667, Louis XIV vorübergehend seine Quartiere zu Beginn der Belagerung von Lille, bevor zu einem Bauernhof auf dem Weg von Lannoy nach Fives. Diese Episode unterstreicht die militärische und logistische Bedeutung des Schlosses während der Konflikte des alten Regimes.

Im 20. Jahrhundert wurde das Schloss zu großen Transformationen. Er wurde 1920 von Lievin Danel erwarb und unternahm bedeutende architektonische Veränderungen. 1961 wurde das Schloss aufgrund des Baus der Autobahn Lille-Dunkerque um etwa hundert Meter bewegt, ein seltenes Ereignis in der Geschichte des französischen Erbes. Diese Verschiebung spiegelt die Herausforderungen der modernen Infrastruktur bei der Erhaltung historischer Denkmäler wider.

Auf architektonischer Ebene präsentiert sich das Schloss als rechteckiges Gebäude auf zwei Ebenen, gekennzeichnet durch alternierende Steine und rote Steine. Die an die Fassade angrenzende Kapelle zeichnet sich durch eine rechte Spanne und eine dreiseitige Apsis aus. Diese Kapelle ist nun als historische Denkmäler aufgeführt, die ihr Erbe und seinen künstlerischen Wert hervorheben.

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