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Chapelle Sainte-Vérène d'Enchenberg en Moselle

Patrimoine classé
Patrimoine religieux
Chapelle gothique
Moselle

Chapelle Sainte-Vérène d'Enchenberg

    Le Bourg
    57410 Enchenberg
Chapelle Sainte-Vérène dEnchenberg
Chapelle Sainte-Vérène dEnchenberg
Chapelle Sainte-Vérène dEnchenberg
Chapelle Sainte-Vérène dEnchenberg
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Chapelle Sainte-Vérène dEnchenberg
Chapelle Sainte-Vérène dEnchenberg
Chapelle Sainte-Vérène dEnchenberg
Crédit photo : Kapipelmo - Sous licence Creative Commons

Timeline

Renaissance
Temps modernes
Révolution/Empire
XIXe siècle
Époque contemporaine
1600
1700
1800
1900
2000
fin XVe – début XVIe siècle
Erster Bau
1685
Wichtigste Umstrukturierung
1745
Einsiedelei hinzufügen
1770
Institution der Pilgerfahrt
années 1960
Diebstahl und verschwinden
27 février 1996
Registrierung MH
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Kapelle und Einsiedelei (Box H 275): Aufschrift bis zum 27. Februar 1996

Kennzahlen

Sainte Vérène - Heiliger Schutzpatron Schweizer Anker, mittelalterlicher und moderner Kult.
Hans Martersteck - Sculptor verdächtig Berühmter Autor des barocken Altarbildes (18. Jahrhundert).
Sauveur Pascual - Glaskünstler Schöpfer zeitgenössischer Glasfenster (Ende des 20. Jahrhunderts).

Ursprung und Geschichte

Die Sainte-Vérène Kapelle, in Enchenberg in Mosel (Great East Region), ist ein bescheidenes, aber emblematisches religiöses Gebäude, das zwischen dem späten 15. und 18. Jahrhundert erbaut wurde. Seine Schirmherrschaft wurde dem Schweizer Anarchoretisten St.Vérène zugeschrieben, obwohl sein Kult in der Region tatsächlich ins Mittelalter zurückgeht. Das seit 1996 bei den Historischen Denkmälern eingetragene Gebäude spiegelt vier unterschiedliche architektonische Epochen wider: flamboyant Gothic, Renaissance und Barock, mit großen Reshuffles in 1685 und 1745.

Äußere Architektur enthüllt heteroklitische Elemente, wie ein rätselhaftes romanisches Fenster im Chor, vielleicht aus einem früheren mittelalterlichen Heiligtum, oder eine flamboyante gotische Tür und Fenster aus dem späten Mittelalter. Zwei Renaissance-Fenster (XVth–XVIth Jahrhundert) schmücken die Westgabel, während ein barocker Engel den Eingang zur Einsiedelei im Jahre 1745 markiert. Im Inneren unterstützt eine kürzlich restaurierte zentrale gotische Säule eine flache Torchidecke und ein gravierter Jahrgang (1685) bezeugt die große Umstrukturierung des Gebäudes.

Die Innenausstattung umfasst ein Barockaltarstück aus dem 18. Jahrhundert, das dem Tiroler Bildhauer Hans Martersteck zugeschrieben wurde, der 1960 gestohlen wurde und unvollständig fand. Es ist jetzt mit einer modernen Kopie des zentralen Zeichens aus Saint Verene ausgesetzt. Die von Saviour Pascual geschaffenen zeitgenössischen Glasfenster illustrieren den Heiligen und ihre Märtyrer (Saint Maurice, Saint Victor, Saint Ours) und ersetzen die figurativen Glasfenster, die in den 1960er Jahren verschwunden sind. Eine Marmorstatue von Carrara, eine Kopie eines 1974 gestohlenen Werkes, vervollständigt das Ensemble.

Die Umgebung der Kapelle beherbergt eine Höhle von Lourdes (1958), ein typischer Kalvarienberg des Landes von Bitche (ab 1827), und einen Kreuzweg mit Steinsteinen markiert, teilweise erneuert im 19. und 20. Jahrhundert. Eine nahe gelegene Quelle, die einmal von den Einsiedlern und Lavendel des Dorfes verwendet wurde, trug zur Siedlung des Heiligtums bei. Die Kapelle bleibt eine aktive Wallfahrtsstätte, vor allem am 1. Mai, in Erinnerung an ein 1770 Gelübde gegen Rinderpest.

Die Kapelle illustriert somit eine komplexe historische Schichtung, Mischen beliebter Devotee, Schweizer Wanderungen (Ende des 17. Jahrhunderts) und aufeinanderfolgende architektonische Anpassungen. Seine spirituelle Rolle geht weiter, verwurzelt in lokalen Traditionen und religiösen Praktiken im Land Bitche, zwischen Lothringen und Elsass.

Externe Links