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Chenon Castle en Charente

Patrimoine classé
Patrimoine défensif
Demeure seigneuriale
Château
Charente

Chenon Castle

    D56 
    16460 Chenon
Château de Chenon
Château de Chenon
Crédit photo : Jack ma - Sous licence Creative Commons

Timeline

Bas Moyen Âge
Renaissance
Temps modernes
Révolution/Empire
XIXe siècle
Époque contemporaine
1500
1600
1700
1800
1900
2000
1458
Erster Text, der das Schloss erwähnt
XVe siècle
Bau des Haupthauses
XVIIe siècle
Teilsanierung der Burg
16 décembre 1987
Registrierung für historische Denkmäler
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Die von den beiden Türmen flankierten Häuser (Kasten B 245): Beschriftung durch Dekret vom 16. Dezember 1987

Kennzahlen

Louis Dexmier - Herr von Chenon im 15. Jahrhundert Erster Text 1458 bekannt
Alexandre Dexmier - Evangelischer Besitzer und Begleiter von Henry IV Verhältnis zum Königlichen Hof
Guy de la Rochefoucauld - Herr von Verteuil im 15. Jahrhundert Empfänger der Hommage in 1458

Ursprung und Geschichte

Chenon Castle, in der Gemeinde Chenon in Charente gelegen, überblickt den Fluss des gleichen Namens. Im 15. Jahrhundert erbaut, gehörte es der Familie Dexmier und abhängig von der Barony von Verteuil. Das erste Dokument, das seine Existenz bestätigt, stammt aus dem Jahr 1458, als Louis Dexmier würdigte Guy de la Rochefoucauld, seigneur von Verteuil. Dieses Schloss illustriert die defensive und Wohnarchitektur des Spätmittelalters, mit Elementen wie Rundtürmen und einer Spiraltreppe.

Alexander Dexmier, ein protestantisches Mitglied der Familie, war ein Begleiter von Henry IV und markierte das politische und religiöse Engagement der Besitzer. Das Haus blieb bis Mitte des 20. Jahrhunderts in der Familie Dexmier und zeigte eine seltene Familienkontinuität. Das Schloss behält Spuren von Reshuffles im 17. Jahrhundert, vor allem im Gebäude im Gegenzug, wo es noch werktätige Öffnungen mittelalterlicher Herkunft gibt.

Die Architektur des Schlosses zeichnet sich durch einen von zwei runden Türmen flankierten Gebäudekörper aus: Eins, an der nordwestlichen Ecke, ist abrasiert und scheint vor dem 15. Jahrhundert zu sein, während der andere, im Norden, von einem Pfefferdach bedeckt ist. Ein polygonaler Turm beherbergt eine Schraubtreppe, und die Fenster sind mit gerippten Muscheln verziert. Die romanische Kapelle des Schlosses, jetzt die Pfarrkirche, unterstreicht seine Verankerung im lokalen Leben. 1987 als historisches Denkmal eingestuft, verkörpert das Schloss heute ein erhaltenes mittelalterliches Erbe.

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