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Schloss von Jouqueviel dans le Tarn

Tarn

Schloss von Jouqueviel

    2 Kerlo
    81240 Jouqueviel

Timeline

Bas Moyen Âge
Renaissance
Temps modernes
Révolution/Empire
XIXe siècle
Époque contemporaine
1400
1500
1600
1700
1800
1900
2000
XIIIe ou XIVe siècle
Vorausgesetzte Konstruktion
9 février 1790
Revolutionäre Zerstörung
13 juillet 1927
Historische Denkmalklassifikation
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Registrierte MH

Kennzahlen

Augustin-Alexandre de Faramond - Baron Besitzer Ziel der Bauernrevolte im Jahre 1790.

Ursprung und Geschichte

Das Schloss von Jouqueviel, in der Tarn in Okzitanie gelegen, ist ein bescheidenes Gebäude, dessen Ursprung wahrscheinlich bis zum dreizehnten Jahrhundert zurückgeht, obwohl seine erste schriftliche Erwähnung nur im vierzehnten Jahrhundert erscheint. Erbaut auf einem Piton von Gneiss, nimmt es seinen Namen aus dem okzitanischen jocal vielh ("old juicier"), die seine strategische Position in überhängen. Seine genaue Rolle bleibt unsicher: Wachturm, Verteidigungsfest für das Dorf, oder sogar Gefängnis nach bestimmten Traditionen. Die aktuellen Überreste – ein rechteckiger Turm mit dicken Wänden – schlagen Militär statt Wohnfunktionen vor.

Das Schloss wurde während der Französischen Revolution im Februar 1790 zerstört, als lokale Bauern, feindlich zu Baron Augustin-Alexandre de Faramond (der abwesende Besitzer wohnt in Rodez), geplündert und verrastet das Gebäude. Aus dem mittelalterlichen Komplex bleibt es heute nur dieser Turm, der 1927 als historisches Denkmal eingestuft wurde, und ein kleines benachbartes Haus aus einer unbestimmten Zeit, ausgestattet mit Mördern für Arquebusse. Eine defensive Ditch und eine gut gefüllte, von der Tradition erwähnt, ergänzte einmal diese bescheidene, aber emblematische Website.

Das heutige Schloss, neben den Ruinen, präsentiert eine nüchterne Architektur: ein Korpus aus rechteckigen Steinhäusern, flankiert von einem runden Turm arasiert. Kein Archiv gibt sein Baudatum an, obwohl seine Verteidigungsöffnungen einen Ursprung nach dem 19. Jahrhundert ausschließen. Der Ort, teilweise in Ruinen, illustriert die Anpassung der lokalen Festungen an strategische und soziale Bedürfnisse, vom Mittelalter bis zur modernen Zeit.

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