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Château de La Chapelle-Faucher en Dordogne

Patrimoine classé
Patrimoine défensif
Demeure seigneuriale
Château Médiéval et Renaissance
Dordogne

Château de La Chapelle-Faucher

    R.D. 78
    24530 La Chapelle-Faucher
Privatunterkunft
Château de La Chapelle-Faucher
Château de La Chapelle-Faucher
Château de La Chapelle-Faucher
Château de La Chapelle-Faucher
Château de La Chapelle-Faucher
Château de La Chapelle-Faucher
Château de La Chapelle-Faucher
Château de La Chapelle-Faucher
Château de La Chapelle-Faucher
Château de La Chapelle-Faucher
Château de La Chapelle-Faucher
Château de La Chapelle-Faucher
Château de La Chapelle-Faucher
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Château de La Chapelle-Faucher
Château de La Chapelle-Faucher
Château de La Chapelle-Faucher
Château de La Chapelle-Faucher
Château de La Chapelle-Faucher
Château de La Chapelle-Faucher
Château de La Chapelle-Faucher
Crédit photo : Père Igor - Sous licence Creative Commons

Timeline

Bas Moyen Âge
Renaissance
Temps modernes
Révolution/Empire
XIXe siècle
Époque contemporaine
1300
1400
1500
1600
1700
1800
1900
2000
début XIIIe siècle
Erster Bau
1369
Zerstörung des Schwarzen Prinzen
1485
Rekonstruktion
1569
Massaker der Bauern
1653
Hauptsitz und wiederaufgenommen
1916
Feuer
2001
Schutz des Eigentums
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Das Schloss, das Schloss, Nebengebäude, Terrassen, die Dovecote (ca. A 1365, 1366, 1350): Anmeldung bis zum 13. Februar 2001 - Der Körper der alten Häuser und die beiden runden Türme, die an ihr befestigt sind (vgl. A 1366): bis zum 29. Mai 2001

Kennzahlen

Helias Fulcherius de Chabans (ou Fulchier d'Agonac) - Herr und Gründer Bauherr des Schlosses im 13. Jahrhundert.
Prince Noir - Englisch Military Chief Das Schloss wurde 1369 zerstört.
Marguerite de Farges - Erbschaft Die Beschlagnahmung durch die Ehe in 1515.
Amiral de Coligny - Huguenot Koch Verantwortlich für das Massaker 1569.
Marquis de Chabans - Loyalist Besitzer Das Schloss wurde 1653 nach der Fronde restauriert.
Marie-Eugénie de Chabans - Letzter Erbe Das Schloss wurde 1912 seinem Neffen überlassen.

Ursprung und Geschichte

Das Schloss von La Chapelle Faucher wurde Anfang des 13. Jahrhunderts von Helias Fulcherius de Chabans, Lord von Agonac, errichtet. Im Jahre 1369 vom Schwarzen Fürsten während des Hundertjährigen Krieges verwüstet, wurde er von 1485 wieder aufgebaut, gleichzeitig an der Kirche Notre-Dame-de-l'Assumption. Diese strategische Stätte, auf einer Klippe mit Blick auf den Cole River, kontrollierte das Tal und die Straße zwischen Brantôme und Thiviers.

1515 betrat das Schloss die Familie Chabans durch die Ehe von Marguerite de Farges mit Charles de Chabans de Joumard. Während der religiösen Kriege im Jahre 1569 wurde er zum Schauplatz eines Massakers: 260 katholische Bauern, Flüchtlinge in seinen Mauern, wurden dort von Huguenot Truppen getötet, die von Admiral de Coligny befohlen wurden. Dieses Drama zeigt die sektiererische Gewalt, die den Périgord zerrissen hat.

Im 17. Jahrhundert mussten die dem König treuen Marquis de Chabans 1653 seine Burg mit Gewalt übernehmen, nachdem seine Familie die Fronde verlassen hatte. Er rasierte die mittelalterlichen Festungen (Brücken-Elvis, Umkleideräume) und errichtete ein Eingangsschloss und markierte den Übergang zu einer weniger defensiven Residenz. Im 18. Jahrhundert wurde ein Haus den bestehenden Türmen hinzugefügt.

Die letzte Erbin der Chabans, Marie-Eugénie (1845–?), heiratete den Grafen von Bruc de Livernières und nahm seinen Neffen Alain de Bruc an, dem sie das Schloss besiegte. 1916 zerstörte ein Feuer, das durch Blitz verursacht wurde, die Dächer, nie wieder aufgebaut. Seit 2001 ist der Standort geschützt: die beiden runden Türme und der mittelalterliche Hauskörper werden klassifiziert, während der Rest (Kloster, Nebengebäude, Dovecote) aufgeführt ist.

Architektonisch verbindet das Schloss das 13. Jahrhundert defensive Elemente (runde Türme), ein Renaissance-Haus aus dem 15. Jahrhundert und Ergänzungen aus dem 17. bis 18. Jahrhundert. Seine Dovecote, die jenseits der Abteilungsstraße liegt, bezeugt sein ehemaliges seigneuriales Anwesen. Die im 17. Jahrhundert erbauten Terrassen bieten noch einen atemberaubenden Blick auf das Tal und erinnern an seine historische Rolle der Überwachung und lokalen Macht.

Externe Links