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Kirche des Markus von Trégunc dans le Finistère

Finistère

Kirche des Markus von Trégunc

    12-15 Place de la Mairie
    29910 Trégunc

Timeline

XIXe siècle
Époque contemporaine
1900
2000
1865
Baubeginn
30 avril 1867
Kirche Weihe
1960
Erwerb der Gärten des Rektoriums
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kennzahlen

Joseph Bigot - Architekt Verfasser symmetrischer Pläne der Kirche.
Jean-Louis Le Naour - Künstler Leiter der Innenarbeiten.
Auguste Picart - Bürgermeister von Trégunc Kauf von Gärten für den Rathaus.
Recteur Canevet - Rektor der Gemeinde Verantwortlich für die Zerstörung der Sakristei.

Ursprung und Geschichte

Die Kirche Saint-Marc de Trégunc ist ein religiöses Gebäude in der Gemeinde Trégunc im Departement Finistère der Bretagne. Sein 1865 initiierter Bau ist Teil eines ambitionierten Architekturprojekts unter der Leitung des Architekten Joseph Bigot. Die Arbeiten, beschleunigt durch eine Intervention der Vikaren der Pfarrgemeinde, gipfeln in einer Plankirche in Latein Kreuz, 60 Meter lang, mit einem nave von fünf Spannen und einem Bett neben zwei Sakristeien. Die Glasfenster des Chores werden durch die Lobin-Workshops von Tours realisiert, während die Kunstwerke Jean-Louis Le Naour anvertraut sind. Das Gebäude wurde am 30. April 1867 geweiht, nach nur zwei Jahren Bau.

Der Bau der Kirche ist geprägt von lokalen Initiativen, wie z.B. einem Abonnement der Bewohner zur Finanzierung einer Granitbeschichtung. Nach der Fertigstellung wurden Änderungen vorgenommen, einschließlich der Übertragung des benachbarten Friedhofs auf die Straße Pont-Aven und der Zerstörung der achteckigen Sakristei durch Rektor Canevet. 1960 erwarb Bürgermeister Auguste Picart die Gärten des Presbyteriums, um das neue Rathaus zu bauen und die Stadtentwicklung um dieses zentrale Denkmal zu illustrieren.

Der Kirchenplan, perfekt symmetrisch und inspiriert von der Kirche Saint-Yves de Ploudaniel, spiegelt eine religiöse Architektur des 19. Jahrhunderts Breton wider. Granitplatten, die den Innenboden und die dreischiffige Struktur abdecken, unterstreichen ihre Verankerung im lokalen Erbe. Die beteiligten Workshops und Unternehmer, wie Martineau, Bonduel oder Lobin, bezeugen das handwerkliche und künstlerische Know-how der Zeit und verbinden Funktionalität und Ästhetik an einem Ort des Gottesdienstes, der heute noch in Betrieb ist.

Externe Links