Bau des Glockenturms 1872 (≈ 1872)
Auf einem vorhandenen Brotbackofen gebaut.
1992
Registrierung für historische Denkmäler
Registrierung für historische Denkmäler 1992 (≈ 1992)
Schutz von Fassaden und Dächern.
Aujourd'hui
Aujourd'hui
Aujourd'hui Aujourd'hui (≈ 2025)
Position de référence.
Kennzahlen
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Ursprung und Geschichte
Der Glockenturm von Oultet ist ein emblematisches Gebäude im Weiler Oultet, an der Gemeinde Saint-Julien-du-Tournel, in Lozère. Erbaut 1872 auf dem Giebel eines Gemeinschaftsbrotofens, nimmt es das Aussehen einer Miniaturkirche an. Seine sorgfältig geschnittenen Steine kontrastieren mit den in der Füllung verwendeten Schalensteinen. Eine Nische schmückt ihren unteren Teil, während eine Wiegebucht die Glocke beherbergt, datiert von der gleichen Zeit. Diese Art von Glockenturm, einzigartig an den Fransen des Mount Lozère, wurde ursprünglich für Langélus, Glas, den Anruf in die Schule oder als Signal gegen Gewitter und Nebel verwendet.
Die Türme der Qual, wie die von Oultet, wurden in Weilern ohne Kirchen errichtet. Ihre soziale Funktion war mehrfach: Brandprävention, Zusammenbau von Bewohnern oder Schutz vor Wetter. Die Oultet, die seit 1992 ein historisches Denkmal ist, illustriert dieses lokale Erbe, das mit dem wirtschaftlichen und gemeinschaftlichen Leben des 19. Jahrhunderts verbunden ist. Der darunterliegende Brotbackofen, der aus Schalenglocken aufgebaut ist, verfügt über eine Sandsteinwinkelkette und einen südlichen Giebel, der den Glockenturm unterstützt. Das Ganze wurde kürzlich restauriert.
Das Gebäude ist Teil eines architektonischen und historischen Kontexts, der für die Region spezifisch ist. Die steilen Qualen, die oft von einem Eisen- oder Steinkreuz überlagert werden, spiegeln die praktischen Bedürfnisse der ländlichen Bevölkerungen der Zeit wider. Ihr Bau im 19. Jahrhundert fiel mit einer Periode der Strukturierung der lokalen Gemeinschaften um kollektive Geräte, wie kommunale Öfen. Die Oultet, mit ihrer Glocke von 1872 und ihrer Nische, bezeugt diese beliebte Ingenuität, das Fehlen von Kirchen in isolierten Dörfern zu überwinden.