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Zwei Menhire à Caurel en Côtes-d'Armor

Zwei Menhire

    D767
    22530 Caurel
Privatunterkunft

Timeline

XIXe siècle
Époque contemporaine
1900
2000
1949-1950
Fall der Menhir stehen
29 septembre 1952
Historische Denkmalklassifikation
1955
Bewegung von Menhiren
Fin du XIXe siècle
Teilvernichtung
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Menhirs (zwei) (Sache A 73): Beschluß vom 29. September 1952

Kennzahlen

Information non disponible - Keine Angabe Der Quelltext erwähnt keine spezifischen Akteure.

Ursprung und Geschichte

Die beiden Menhiren von Caurel, die sich in den Côtes d'Armor befinden, sind die letzten Überreste einer megalithischen Ausrichtung des Neolithikums, jetzt fast vollständig zerstört. Ursprünglich gab es mindestens sieben Menhire: fünf wurden am Ende des 19. Jahrhunderts zerstört und ließen einen Menhir stehen und ein anderes lag etwa 5 Meter entfernt. Der noch stehende Menhir, in Schiefer, war 4,10 m lang für eine Dicke von 0,34 m, aber es wurde zwischen 1949 und 1950 umgedreht, brach an der Basis, als er fiel. Der zweite Menhir, 4 m lang, lag bereits auf dem Boden.

1952 wurden die restlichen zwei Menhire als historische Denkmäler eingestuft. Obwohl in diesem Jahr ein Sanierungsprojekt geplant war, wurde es nie durchgeführt. Drei Jahre später, 1955, zog der Gutsbesitzer die Menhire zusammen mit anderen ähnlichen Steinblöcken, an den Rand eines Feldes. Seitdem sinken sie allmählich in den Hang und verschwinden allmählich von der Landschaft. Ihr gegenwärtiger Zustand spiegelt sowohl natürlichen Abbau als auch aufeinanderfolgende menschliche Interventionen wider.

Die Ausrichtung von Bel-Air, von der diese Menhire Teil sind, zeigt die Beerdigungs- und Kulturpraktiken von Neolithikum in der Bretagne. Diese Denkmäler, die oft mit territorialen Riten oder Markierungen verbunden waren, waren charakteristisch für die agro-pastoralen Gesellschaften der Zeit. Ihre fortschreitende Zerstörung fand bereits im 19. Jahrhundert in einem breiteren Kontext der Unwissenheit oder Vernachlässigung des Megalithikums statt, bevor im 20. Jahrhundert Schutzmaßnahmen eingeführt wurden. Heute bieten diese Überreste ein fragmentarisches, aber wertvolles Zeugnis dieser fernen Periode.

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