Bau von Aiseln Néolithique (≈ 4100 av. J.-C.)
Bauzeit der Megalithanlage.
1865
Erste Ausgrabungen
Erste Ausgrabungen 1865 (≈ 1865)
Geführt von Sautron, Rauzan und Abbé Brouillon.
1873
Teilvernichtung
Teilvernichtung 1873 (≈ 1873)
Alley #1 beschädigt vor neuen Entdeckungen.
1889
Historisches Denkmal
Historisches Denkmal 1889 (≈ 1889)
Offizieller Schutz der Beerdigungsgasse #1.
Aujourd'hui
Aujourd'hui
Aujourd'hui Aujourd'hui (≈ 2025)
Position de référence.
Kulturgüter
Dolmen (Box 1 48): Rangliste nach 1889
Kennzahlen
Abbé Brouillon - Archäologe und Sucher
Gefundene Achsen und Beerdigungsobjekte 1865.
Sautron et Rauzan - Teilnehmer in den 1865 Ausgrabungen
Mitarbeiter der ersten archäologischen Explorationen.
Ursprung und Geschichte
Die Beerdigungsgassen von Lumé in der Gemeinde Fargues-sur-Ourbise in Lot-et-Garonne bilden ein megalithisches Ensemble aus Neolithikum. Diese Seite umfasst drei Beerdigungsalleen, die ersten davon, genannt Gargantua Bett oder Kammer der Feen, teilweise erhalten. Es war westlich-östlich ausgerichtet, zunächst 16 Meter lang und 0,90 Meter breit, aber heute bleibt nur ein Abschnitt von 5,50 Metern, bestehend aus vier Orthostaten auf der linken und zwei auf der rechten Seite, umgeben von einem cairn. Die 1865 durchgeführten Ausgrabungen, insbesondere von Abbé Brouillon, zeigten Beerdungsobjekte wie polierte Steinachsen, perforierte Hirschkantine und Flint-Werkzeuge, die jetzt im Museum von Nerac aufbewahrt wurden.
Die erste Beerdigung wurde 1873 teilweise zerstört, bevor sie 1889 als historische Denkmäler eingestuft wurde. Die aufeinanderfolgenden Ausgrabungen sammelten eine Vielzahl von archäologischen Möbeln, die auf ihre Beerdigung und rituelle Verwendung bezeugten. Aisles 2 und 3, früher in der Nähe, sind jetzt verschwunden oder unter Vegetation versteckt. Ihre Existenz wird von alten Beschreibungen bezeugt, aber ihre genaue Lage bleibt unsicher.
Diese Seite illustriert die megalithischen Praktiken des Neolithikums in Aquitanien, wo die abgedeckten Gassen als kollektive Bestattungen dienten. Die entdeckten Objekte, wie z.B. Schalenkugeln oder Hirschholzanhänger, zeigen kulturellen Austausch und eine fortgeschrittene Meisterschaft der Handwerkskunst. Das Ranking von 1889 unterstreicht die Bedeutung dieses Vestiges, eines der wenigen geschützten Megalithen im Departement Lot-et-Garonne.