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Kirche der Heiligen Jungfrau von Fargniers dans l'Aisne

Aisne

Kirche der Heiligen Jungfrau von Fargniers

    18 Avenue Jean Jaurès
    02700 Tergnier

Timeline

XIXe siècle
Époque contemporaine
1900
2000
1914-1918
Zerstörung der alten Kirche
3 mars 1929
Segnung der neuen Kirche
15 juillet 2025
Anmeldung für Historische Denkmäler
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kennzahlen

Pierre Guidetti - Architekt Verfasser der Rekonstruktionspläne
Ernest Mennechet - Bischof von Soissons Gesegnet die Kirche 1929
Louis Barillet - Glasmaler Schöpfer der Kirchenfenster
Albert Binquet - Sculptor Autor des Kreuzweges

Ursprung und Geschichte

Die Kirche der Allerheiligsten Jungfrau Fargniers ersetzt die ehemalige Kirche Unserer Lieben Frau, die während des Ersten Weltkriegs zerstört wurde. Das auf den Plänen des Architekten Pierre Guidetti von dem Auftragnehmer Ferré erbaute Gebäude wurde 1929 von Bischof Ernest Mennechet von Soissons gesegnet. Seine Architektur kombiniert Steine, Stahlbeton und Schiefer, mit einem Beton geformten Dekor und einem achteckigen Pfeil.

Der Wiederaufbau erfolgt im Rahmen der Erneuerung nach der Zerstörung von 1914-1918. Die im Jahr 2025 mit den historischen Denkmälern eingetragene Kirche zeichnet sich durch ihre künstlerischen Möbel aus: Fenster von Louis Barillet, Skulpturen von Albert Binquet und Gabriel Dufrasne, Orgel von Coupleux und Glocke von Paccard. Die den Platz begrenzende Betonbalustrade ist integraler Bestandteil ihrer Inschrift.

Im Inneren ist ein einziges, vom Chor erweitertes Gefäß mit einem elliptischen Wiegengewölbe bedeckt. Das Dekor umfasst einen offenen Schutzkörper mit geformten Motiven, gerahmt von Engelstatuen. Diese Elemente spiegeln den Einfluss moderner Techniken (bewaffneter Beton) und künstlerischer Strömungen der 1920er Jahre wider und bewahren dabei eine traditionelle religiöse Symbolik.

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