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Heilige Johannes Täuferkirche Plessis-Robinson au Plessis-Robinson dans les Hauts-de-Seine

Patrimoine classé
Patrimoine religieux
Eglise
Eglise romane

Heilige Johannes Täuferkirche Plessis-Robinson

    Cour Commune
    92350 Le Plessis-Robinson
Eigentum der Gemeinde
Église Saint-Jean-Baptiste du Plessis-Robinson
Église Saint-Jean-Baptiste du Plessis-Robinson
Église Saint-Jean-Baptiste du Plessis-Robinson
Église Saint-Jean-Baptiste du Plessis-Robinson
Église Saint-Jean-Baptiste du Plessis-Robinson
Église Saint-Jean-Baptiste du Plessis-Robinson
Église Saint-Jean-Baptiste du Plessis-Robinson
Église Saint-Jean-Baptiste du Plessis-Robinson
Église Saint-Jean-Baptiste du Plessis-Robinson
Église Saint-Jean-Baptiste du Plessis-Robinson
Église Saint-Jean-Baptiste du Plessis-Robinson
Église Saint-Jean-Baptiste du Plessis-Robinson
Église Saint-Jean-Baptiste du Plessis-Robinson
Église Saint-Jean-Baptiste du Plessis-Robinson
Église Saint-Jean-Baptiste du Plessis-Robinson
Église Saint-Jean-Baptiste du Plessis-Robinson
Église Saint-Jean-Baptiste du Plessis-Robinson
Église Saint-Jean-Baptiste du Plessis-Robinson
Église Saint-Jean-Baptiste du Plessis-Robinson
Église Saint-Jean-Baptiste du Plessis-Robinson
Église Saint-Jean-Baptiste du Plessis-Robinson
Crédit photo : Benjism89 - Sous licence Creative Commons

Timeline

Moyen Âge central
Bas Moyen Âge
Renaissance
Temps modernes
Révolution/Empire
XIXe siècle
Époque contemporaine
1100
1200
1700
1800
1900
2000
1112
Stiftung Charta
1737
Rekonstruktion
10 avril 1929
Rang des Glockenturms
1949-1950
Moderne Erweiterung
1966
Wortänderung
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Clocher : Inschrift auf Bestellung vom 10. April 1929

Kennzahlen

Barthélémy et son épouse - Gründer (1112) Bauen Sie die Kirche nach dem Charter.
François de la Garde - Curé rekonstruktionur Der Wiederaufbau wurde 1737 abgeschlossen.
Pierre de Montesquiou - Marshal of France Er wurde 1725 in der Kirche begraben.
Henri Vidal - Architekt (1949-1950) Direkte die moderne Erweiterung.
Philippe Mercier - Maler (18. Jahrhundert) Autor von zwei erhaltenen Tabellen.
James Odier - Maler und Bürgermeister Direktor des Stuckplans.

Ursprung und Geschichte

Die Kirche Saint-Jean-Baptiste du Plessis-Robinson, ursprünglich Sainte-Marie-Madeleine bis 1966 gewidmet, steht zwischen Place de la Mairie und Avenue du Général-Leclerc. Der romanische Glockenturm aus dem 12. Jahrhundert, zeitgemäß von der Grundcharta von 1112, ist ein seltenes Beispiel der erhaltenen mittelalterlichen Architektur. Mit einem quadratischen Stumpf und frei von Ausläufern, hat es ungeimpfte Zimtbeeren, eine stilistische Besonderheit. Sein moderner Pfeil ruht auf alten Raben, während der Rest des Gebäudes, 1737 vom Pfarrer François de la Garde wieder aufgebaut, spiegelt eine klassische Architektur.

Im 18. Jahrhundert wurde die von der Ruine bedrohte Kirche auf Kosten des Pfarrers François de la Garde im Jahre 1737 vollständig wieder aufgebaut und hielt nur den ursprünglichen Glockenturm. Im 20. Jahrhundert traten große Transformationen auf: angesichts des Zustroms der Bevölkerung in Verbindung mit der Gartenstadt der 1920er Jahre wurde die Kirche, die zu klein wurde, zwischen 1949 und 1950 vergrößert. Der Architekt Henri Vidal reorientiert das Gebäude nach Norden, fügte ein Betonschiff hinzu, während er das alte Kirchenschiff als Narthex und den alten Chor als Sakristei bewahrte. Diese Arbeit, die vom Kardinalsgebäude finanziert wurde, markierte eine moderne Anpassung des Ortes.

Die Kirchenmöbel bezeugen ihre reiche Vergangenheit. Ein Jungfraukind aus dem 17. Jahrhundert, vielleicht aus dem Kloster Saint-Étienne des Feuillants de Plessis-Piquet, wird unter dem Namen Notre-Dame de Bon Secours verehrt. Zwei Gemälde von Philip Mercier (Saint Jerome und St. Thomas überzeugt von Jesus) und ein Stuckaltar von James Odier (1827-1853), ehemaliger Bürgermeister, schmücken die Räume. Der Glockenturm, der seit dem 10. April 1929 als historisches Denkmal gelistet ist, bleibt der einzige geschützte Teil des Gebäudes.

Die Gedenktafeln erinnern an lokale Figuren, wie Marshal Pierre de Montesquiou (1654-1725), Gouverneur von Arras und Herr von Plessis-Picquet, begraben in der Kirche. Eine Inschrift von 1669 beruft Françoise Le Quin, Witwe von Claude Cambray, für die jährliche Massen eingeführt wurden. Historische Gräber, deren Lage während der 1949 Werke verloren ging, unterstreichen die Beerdigungs Bedeutung des Ortes im Laufe der Jahrhunderte.

Die Liste der Pfarrer, von Jacques Naudot 1562 bis Jean-Emmanuel Gouze im Jahr 2019, zeigt die engen Verbindungen zwischen der Kirche und den lokalen Eliten. Unter ihnen, Abbé Comin (1945), Widerstand und stellvertretender Bürgermeister, oder Jean Dumaine (1765-1792), entlassen, weil er seinen revolutionären Eid zurückgezogen. Das Einkommen der Heilung, dokumentiert von 1565 (20 Pfund für 3 Hektar Land) und das Inventar von 1790 (263 Pfund Einkommen, liturgische Objekte in Silber) illustrieren seine wirtschaftliche und spirituelle Rolle.

Die Kirche verkörpert somit fast neun Jahrhunderte Geschichte, kombiniert romanische Architektur, klassische Rekonstruktionen und zeitgenössische Anpassungen. Seine Glockenturm, Möbel und Archive machen es zu einem privilegierten Zeugnis der religiösen, sozialen und urbanen Evolution des Plessis-Robinson, von mittelalterlichen Herren bis zur Gartenstadt des 20. Jahrhunderts.

Externe Links