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Kirche Saint-Joseph d'Oignies dans le Pas-de-Calais

Kirche Saint-Joseph d'Oignies

    34 Rue Léon Jouhaux
    62590 Oignies

Timeline

XIXe siècle
Époque contemporaine
1900
2000
1922
Vorübergehende Kapelle
1925
Bau der Kirche
1969
Schließung der Grube 1
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kennzahlen

Compagnie des mines d'Ostricourt - Sponsor Hersteller der Kirche für Minderjährige
Mission polonaise - Geistliche Führung Begleitende polnische Immigranten Minderjährige

Ursprung und Geschichte

Die Kirche von Saint-Joseph d'Oignies, in Pas-de-Calais, wurde 1925 von der Compagnie des Mines d'Ostricourt gebaut, um die spirituellen Bedürfnisse der polnischen Immigranten Minderjährige zu erfüllen. Es ersetzt eine provisorische Kapelle, die 1922 errichtet wurde und ist Teil einer Nachbarschaft namens "Little Poland", die durch die massive Ankunft der polnischen Arbeiter unter Aufsicht der polnischen Mission gekennzeichnet ist. Das neogotische Gebäude soll den Arbeitern der Grube 1 der im Jahre 1969 geschlossenen Ostricourt-Minen dienen und die Bedeutung der polnischen Gemeinschaft in der Industriegeschichte der Region widerspiegeln.

Die Architektur der Kirche, im lateinischen Kreuz, zeichnet sich durch seinen massiven und quadratischen Glockenturm, Ogival Buchten und eine Rose über einem gotischen Tor aus. Die Veranda, unterstützt von toskanischen Säulen, vor einem Glockenturm flankiert von Ausläufern, typisch für den neo-gotischen Stil. Heute werden Massen auf Polnisch und Französisch gefeiert, die die Verbindung zwischen diesem Ort der Anbetung und dem Erbe der Immigranten Minderjährige fortführen. Die Kirche bleibt ein architektonisches und kulturelles Zeugnis der polnischen Einwanderung im Bergbaugebiet Nord-Pas-de-Calais.

Das Gebäude ist Teil eines breiteren historischen Kontexts, der des Bergbaus im 20. Jahrhundert, wo Bergbauunternehmen Infrastruktur für ihre Mitarbeiter gebaut, einschließlich Kirchen, Schulen und Arbeiterstädte. Die Präsenz der polnischen Mission, die für die Begleitung der Arbeiter spirituell und sozial verantwortlich ist, verdeutlicht die Gemeindeorganisation um Industriestandorte. Die Schließung der Grube 1 im Jahr 1969 markierte das Ende einer Zeit, aber die Kirche, noch in Betrieb, bewahrte die Erinnerung an diese Zeit.

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