Teilsanierung 1800s (≈ 1800)
Pflanzenmützen sind neu.
XVIIe–XVIIIe siècles
Zusatz von Seitenkapellen
Zusatz von Seitenkapellen XVIIe–XVIIIe siècles (≈ 1850)
Bildung eines lateinischen Kreuzes.
23 septembre 1966
Historisches Denkmal
Historisches Denkmal 23 septembre 1966 (≈ 1966)
Registrierung durch Ministerialerlass.
Aujourd'hui
Aujourd'hui
Aujourd'hui Aujourd'hui (≈ 2025)
Position de référence.
Kulturgüter
Kirche (Dok. A 400): Registrierung durch Dekret vom 23. September 1966
Kennzahlen
Christian Bougoux - Kunsthistoriker
Hat die Portal-Ikonographie analysiert.
Léo Drouyn - Archiver und Zeichner
Studium der romanischen Skulpturen.
Ursprung und Geschichte
Die Saint-Martin-Kirche von Jugazan, in der Gironde-Abteilung in New Aquitane, findet ihre Ursprünge im 12. Jahrhundert als romanische Priory an den Kanonen von Bellefond, dann an der Abtei von La Sauve-Majeure von 1186. Das gegenwärtige Gebäude, tief neu gestaltet, bewahrt Spuren dieser mittelalterlichen Periode: vier Hauptstädte und die Verwesten eines Portals, das mit säkularen Motiven (Musiker, böse Tiere) verziert ist, ohne explizites christliches Symbol. Diese Skulpturen, interpretiert als moralische Warnungen, reflektieren Poitevin romanische Kunst und ihre Allegorien auf Last und Tugend.
Im 16. Jahrhundert wurde die Kirche weitgehend wieder aufgebaut: die vier Spannen des Kirchenschiffs und der flachen Bettseite wurden mit Dogmen gekämpft, die einen Übergang zum flamboyanten gotischen Stil markierten. Die romanischen Fenster werden dann durch flamboyante Buchten ersetzt. Das 17. und 18. Jahrhundert sah die Hinzufügung von zwei Seitenkapellen (Bildung eines lateinischen Kreuzes) und barocken Elementen, wie einem geschnitzten hölzernen Beichtstuhl und einer Lutrin in Form eines Adlers. Ein kanoniales Zifferblatt, mittelalterliches Vestige, bleibt auf der Sakristei.
Im Jahr 1966 wurde ein historisches Denkmal gewürdigt, in dem die Kirche bemerkenswerte Elemente beherbergt, wie ihre monolithischen Taufschrift aus dem 15. Jahrhundert (in der Inventar beschriftet), geschnitzt aus einem achteckigen Panzer, der mit Trilobedbogen verziert ist. Das rote Portal zeichnet sich durch seine rätselhafte Ikonographie aus: Vögel teilen eine verbotene Frucht (symbol der moralischen Wahl), einen Jäger, der seine Hunde dominiert, oder einen Mann, der von einem bizephalen Monster verschlungen ist. Diese von Historikern wie Christian Bougoux analysierten Motive veranschaulichen eine mittelalterliche religiöse Pädagogik, in der Kunst verwendet wurde, um die Gläubigen mit Beispielen und moralischen Gegenbeispielen zu bauen.
Das Gebäude, im Besitz der Gemeinde, trägt auch Zeugnis von teilweisen Restaurierungen im 19. Jahrhundert, vor allem in den Pflanzenhauptstädten der Nordebrasement. Sein Glockenturm, zugänglich von einer Spiraltreppe in einem runden Turm untergebracht, dominiert das Dorf. Heute bleibt die Kirche St. Martin ein seltenes Beispiel eines religiösen Gebäudes, in dem sich fast sechs Jahrhunderte der architektonischen Geschichte überschneiden, von Roman bis Barock, während eine geschnitzte Dekoration von außergewöhnlichen symbolischen Reichtum bewahrt.
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