Bau der Kirche 4e quart XVe siècle - 1er quart XVIe siècle (≈ 1587)
Flamboyant gotische Periode, erste Konstruktion.
1859
Kaiserliche Spende
Kaiserliche Spende 1859 (≈ 1859)
Kreuzweg von Eugénie angeboten.
24 octobre 1994
MH-Klassifikation
MH-Klassifikation 24 octobre 1994 (≈ 1994)
Schutz für historische Denkmäler.
Aujourd'hui
Aujourd'hui
Aujourd'hui Aujourd'hui (≈ 2025)
Position de référence.
Kulturgüter
Kirche (Box AB 207): Beschluß vom 24. Oktober 1994
Kennzahlen
Impératrice Eugénie - Benfaktor
Biete den Weg des Kreuzes im Jahre 1859.
Famille Morel - Lokale Herren
Bestattungsbuch in der Kirche.
Ursprung und Geschichte
Die Kirche Saint-Mathieu de Stainville befindet sich im Departement Meuse im Großen Osten und ist ein katholisches religiöses Gebäude, das zwischen dem 4. Viertel des 15. Jahrhunderts und dem 1. Viertel des 16. Jahrhunderts erbaut wurde. Es illustriert den flamboyanten gotischen Stil, gekennzeichnet durch raffinierte architektonische Details und ausgeprägte Vertikalität. Sein Glockenturm, typisch für diese Zeit, dominiert die lokale Landschaft und bezeugt die Bedeutung des Ortes im mittelalterlichen Gemeinschaftsleben.
Die seigneuriale Kapelle der Kirche wurde direkt mit dem nahe gelegenen Schloss durch eine Brücke verbunden, die zu einem kleinen Renaissance-Gate führt, das noch am Süd-Transept sichtbar ist. Diese Verbindung materialisiert die enge Verbindung zwischen seigneurialer Macht und heiligem Raum, verstärkt durch die Anwesenheit eines Beerdigungswörters mit den Waffen der Familie Morel, ein markantes Zeichen ihres Einflusses. Diese Elemente unterstreichen die zentrale Rolle des Gebäudes, sowohl ein Ort der Anbetung als auch ein Symbol der lokalen Autorität.
Im 19. Jahrhundert genossen die Kirche eine bemerkenswerte Ergänzung: ein romantischer Kreuzweg, angeboten von Kaiserin Eugénie während ihres Besuchs im Jahre 1859. Dieses kaiserliche Geschenk spiegelt auch nach der Mittelalterzeit die anhaltende Bedeutung des Ortes wider. Die Kirche wurde 1994 als historisches Denkmal eingestuft und ist heute für ihr architektonisches Erbe und seine Geschichte geschützt, während sie einen Ort der Erinnerung für die Gemeinde Stainville bleibt.
Das Gebäude, im Besitz der Gemeinde, befindet sich an der Rue de l'Eglise in Stainville, in einer Umgebung, wo religiöse und seigneuriale Architektur mischt. Seine Klassifikation durch Dekret vom 24. Oktober 1994 umfasst die gesamte Kirche (Kadastre AB 207) und bewahrt so ein großes Zeugnis der flamboyanten Gotik in Lothringen. Verfügbare Quellen wie Wikipedia und die Merimée-Basis bestätigen ihren Status als ein emblematisches Denkmal der Meuse-Abteilung.