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Evangelischer Tempel à Gabre dans l'Ariège

Ariège

Evangelischer Tempel

    2 Impasse de Rouffiac
    09290 Gabre
Temple protestant
Temple protestant
Temple protestant
Temple protestant
Temple protestant
Temple protestant
Crédit photo : Chatsam - Sous licence Creative Commons

Timeline

Renaissance
Temps modernes
Révolution/Empire
XIXe siècle
Époque contemporaine
1600
1700
1800
1900
2000
1561
Umsetzung des Protestantismus
1598
Nantes bearbeiten
1625
Hauptsitz von Mas-d'Azil
1685
Widerruf des Urteils von Nantes
1697
Asemblée du bois de la Baden
1762
Ausführung von Greniers Brüdern
1803
Bau des aktuellen Tempels
1927
Restaurierung des Tempels
1997
Letzte Restaurierung
2015
Registrierung für historische Denkmäler
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Der gesamte evangelische Tempel (Box A 733): Inschrift durch Dekret vom 7. April 2015

Kennzahlen

Jeanne d'Albret - Königin von Navarra Imposanter Calvinismus 1561.
Bernard Perrin - Evangelische Prediger Die Kirche von Mas-d'Azil gegründet.
Jacques de Saint-Blancard - Verteidiger von Mas-d'Azil Auf dem Sitz von 1625.
Frères de Grenier - Gute Männer Glasmacher 1762 für ihren Glauben ausgeführt.
François Rochette - Evangelische Pastorin Im Jahre 1762 verhaftet, Ursache der Ausführung von Grenier.
Napoléon Peyrat - Historisch und Pastor Visita Gabre im 19. Jahrhundert.

Ursprung und Geschichte

Der protestantische Tempel von Gabre, in Ariège (Occitanie) gelegen, ist ein religiöses Gebäude, das im 19. und 20. Jahrhundert erbaut wurde, aber seine Geschichte stammt aus dem 16. Jahrhundert. Sie verkörpert die Beharrlichkeit des Protestantismus in dieser Region, gekennzeichnet durch Repressions- und Widerstandsperioden, insbesondere nach dem Widerruf des Urteils von Nantes im Jahre 1685. Das Dorf Gabre, bekannt für seine protestantischen Glasmänner, war 1561 ein aktives Zuhause der Reformation, unter dem Einfluss von Jeanne d'Albret, Königin von Navarra.

Unter dem alten Regime wurde der Tempel zunächst in der Kirche St. Lawrence errichtet, beschädigt und dann restauriert, bevor er nach 1598 an die Katholiken zurückkehrte. Ein neuer Tempel wurde im frühen siebzehnten Jahrhundert auf den Höhen von Las Termes gebaut, serviert von den Pastoren von Mas-d'Azil. Der Widerruf des Edikts von Nantes im Jahre 1685 führte zu seiner Zerstörung und zwang die Protestanten dazu, Wüstenversammlungen zu organisieren, wie sie 1697 im Wald von Baden unterdrückt wurden. Die Gentilen Glasmänner, einschließlich der Familien von Robert und Grenier, spielten eine Schlüsselrolle in diesem spirituellen Widerstand.

Nach der Revolution wurden in den Jahren 1803 und 1804 zwei Tempel errichtet, die theologische Trennungen zwischen der offiziellen reformierten Kirche und der Freien Kirche widerspiegeln. Der gegenwärtige Tempel, der 1927 und 1997 restauriert wurde, ist der einzige restliche Tempel. Es wurde 2015 als historisches Denkmal aufgeführt. Seine nüchterne Architektur, typisch für die Wüstentempel, macht es zu einem Symbol der Bescheidenheit und Ausdauer der Ariegischen Protestanten.

Die protestantische Gemeinde Gabre, mit 267 Mitgliedern Anfang des 19. Jahrhunderts (mehr als die Hälfte der Bevölkerung), pflegte trotz wirtschaftlicher Schwierigkeiten und Verfolgung ein aktives Kultleben. Der Tempel, ein kommunales Eigentum seit 1905, bleibt ein Ort der Erinnerung für lokale Protestanten und ein Zeugnis ihrer turbulenten Geschichte, gekennzeichnet durch Glasarbeit, unterirdische religiöse Aktivität und die Suche nach Freiheit der Anbetung.

Das Gebäude, rechteckig (11 m x 8,5 m), zeichnet sich durch seine Einfachheit aus: beschichtete Wände, belichtete Struktur und Fliesendach über einem Glockenturm. Sein Innenraum, in leichtem Gradienten, begrüßt einen pastoralen Stuhl zwischen zwei schmalen Fenstern. Diese Härte, verglichen mit der von Scheunen gebaut wie Wassy's Scheune, unterstreicht seinen handwerklichen Charakter und seine primäre Funktion: eine verfolgte Gemeinschaft zu beherbergen.

In den Archiven werden wiederholte Reparaturen (1834, 1856, 1889) und große Arbeiten zwischen 1993 und 1998 erwähnt, die von der Gemeinde und privaten Spenden finanziert werden. Der Tempel von Las Termes, verwandelte sich in eine Schule, verschwand das Dorf als einziger Ort der Anbetung. Heute gehört sie zur Nationalen Union der reformierten protestantischen Kirchen Frankreichs, die ein religiöses und handwerkliches Erbe verewigt.

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