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Ehemaliges Gefängnis à Montpellier dans l'Hérault

Hérault

Ehemaliges Gefängnis

    1 Place du Château
    34000 Montpellier
Crédit photo : Sapin88 - Sous licence Creative Commons

Timeline

Temps modernes
Révolution/Empire
XIXe siècle
Époque contemporaine
1800
1900
2000
1833
Arbeitsbeginn
1836
Unterbrechung des Hofes
1839
Änderung des Designs
1844
Fertigstellung der Arbeit
9 août 1993
Historisches Denkmal
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Ehemaliges Gefängnis (RH 206): Auftragseingang vom 9. August 1993

Kennzahlen

Charles Abric - Architekt Autor des ersten Projekts 1833
Ch. Lucas - Architekt und Historiker Bau von 1836 bis 1845
Demetz - Berater Mission in den Vereinigten Staaten im Jahre 1839
G. Abel Blouet - Architekt Mission in den Vereinigten Staaten im Jahre 1839

Ursprung und Geschichte

Das ehemalige Gefängnis von Montpellier, das zwischen 1836 und 1845 gebaut wurde, ist ein bedeutendes Gebäude aus dem 19. Jahrhundert, das vom Architekten Ch. Lucas, Spezialist im Gefängnissystem, entworfen wurde. Es ersetzt den ehemaligen Palast der souveränen Gerichte des siebzehnten Jahrhunderts, als ungeeignet für die Gefängnisbedürfnisse des frühen neunzehnten Jahrhunderts. Das erste Projekt wurde 1839 nach einer Mission in die Vereinigten Staaten modifiziert, wobei das panoptische Modell, inspiriert von Philadelphia Gefängnis, kombiniert mit dem Pennsylvanian System. Die Kreuzebene mit vier um einen zentralen achteckigen Raum strahlenden Flügeln von Zellen reflektiert diesen Einfluss.

Das Gebäude kombiniert mittelalterliche und militärische stilistische Referenzen (Bossagen, Morde, Skalierbare) mit einer sorgfältigen Umsetzung der inneren Steinelemente (Säulen, Konsolen). Sie nimmt den Platz des ehemaligen Präsidiumsgerichts ein, der während der Revolution abgeschafft wurde. Die von Charles Abric von 1833 angeführte Arbeit wurde 1836 unterbrochen, um das neue Zellmodell zu übernehmen. Das Gefängnis wurde 1844 fertiggestellt und 1993 als Historisches Denkmal eingestuft.

Der architektonische Komplex, einschließlich des benachbarten Gerichtsgebäudes, bildet ein kohärentes Justiz- und Strafzentrum, das die Reformen des Gefängnisses aus dem 19. Jahrhundert symbolisiert. Die zentrale Kuppel, die sowohl einen Überwachungsposten als auch einen Altar beherbergt, illustriert die Disziplinar- und moralische Dualität der Institution. Heute ist der Standort ein außergewöhnliches Zeugnis der Entwicklung der Gefängnispraxis in Frankreich.

Externe Links