Bau des Brunnens 4e quart XVIe siècle - 1er quart XVIIe siècle (≈ 1687)
Geschätzte Bauzeit des Denkmals.
11 mai 1932
Historisches Denkmal
Historisches Denkmal 11 mai 1932 (≈ 1932)
Registrierung durch Ministerialerlass.
Aujourd'hui
Aujourd'hui
Aujourd'hui Aujourd'hui (≈ 2025)
Position de référence.
Kulturgüter
Fontaine : Inschrift vom 11. Mai 1932
Ursprung und Geschichte
Der Saint-Hippolyte Brunnen ist ein emblematisches Gebäude in Place de la Mairie, in der Gemeinde des gleichen Namens, im Herzen der Haut-Rhin Abteilung in der Region Grand Est. Erbaut zwischen dem 4. Quartal des 16. Jahrhunderts und dem 1. Quartal des 17. Jahrhunderts, zeichnet es sich durch sein achteckiges Becken in rosa Sandstein, verziert mit Platten in Basrelief geschnitzt. Diese Dekorationen stellen benachbarte Schilde, Rosetten sowie eine Lederkartusche dar, während andere Paneele Relieftische ohne besondere Dekoration darstellen. Im Zentrum trägt eine Säule mit zwei Bronzerinnen eine runde rosa Sandsteintrommel, die von einer gelben Sandsteinsäule bedeckt ist. Letzteres, mit einer ionischen Hauptstadt, endet mit einem Globus und einer Flamme, charakteristische Elemente der Architektur der Epoche.
In der Nähe des Brunnens ist ein ehemaliger Gutnigner (oder vielleicht ein Zubehör im Zusammenhang mit heimischen Aktivitäten), in Sandstein, dessen hexagonale Tank auf einem Quadratfuß mit gefallenen Winkeln ruht. Dieses Element diente einmal als Unterstützung für die Hauben, die benutzt wurden, um die Wäsche im Brunnen zu waschen, wie ein Metallträger aus Schmiedeeisen noch sichtbar zeigt. Der Brunnen selbst, aus dem 17. Jahrhundert, wurde als historisches Denkmal durch Dekret vom 11. Mai 1932 klassifiziert und damit seinen Erbe Wert erkannt. Heute gehört sie zur Gemeinde Saint-Hippolyte, die ihre Erhaltung gewährleistet.
Die verwendeten Materialien, wie rosa und gelber Sandstein, sowie geschnitzte Motive, reflektieren die handwerklichen Techniken und stilistischen Einflüsse der späten Renaissance im Elsass. Der Brunnen, durch seine anfängliche Funktion im Zusammenhang mit Wasserversorgung und kollektiven Praktiken (wie Waschwäsche), zeigt auch die soziale Rolle der hydraulischen Denkmäler in den elsässischen Dörfern der modernen Zeit. Seine zentrale Lage, vor dem Rathaus, unterstreicht seine Bedeutung im täglichen und gemeinschaftlichen Leben.
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