Crédit photo : Brigitte Pourquier - Sous licence Creative Commons
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Timeline
XIXe siècle
Époque contemporaine
1900
2000
20 octobre 1950
Historisches Denkmal
Historisches Denkmal 20 octobre 1950 (≈ 1950)
Offizieller Schutzauftrag.
2022
Letzte Aktualisierung
Letzte Aktualisierung 2022 (≈ 2022)
Aktualisierung der Merimée-Daten.
Aujourd'hui
Aujourd'hui
Aujourd'hui Aujourd'hui (≈ 2025)
Position de référence.
Kulturgüter
Gaulish Cultural Stone (lec'h hemispherical) entdeckt in der Basis des Mezki Calvary (Box ZO 54): Klassifikation bis zum 20. Oktober 1950
Kennzahlen
Information non disponible - Keine Angabe
Der Quelltext erwähnt keine historischen Akteure im Zusammenhang mit diesem Denkmal.
Ursprung und Geschichte
Der Gaulish Kulturstein von Ploudaniel ist ein protohistorisches Denkmal der lec'h hemispheric Typ, ein Stele charakteristisch für Gaulish Kultur in der Bretagne. Entdeckt in der Gründung des Mezki Calvary, zeigt es die Wiederverwendung von heidnischen Überresten in einem späteren christlichen Kontext. Seine Klassifikation als Historisches Denkmal durch Dekret vom 20. Oktober 1950 unterstreicht sein Erbe und archäologische Bedeutung.
Das Denkmal befindet sich in Ploudaniel (Finistère, Code Insee 29179), in der Region Bretagne, genauer an der Stelle namens 1 Kerloi. Es ist auf der öffentlichen Autobahn frei zugänglich und bezeugt Gaulish kulturelle Praktiken vor der Romanisierung. Die Genauigkeit seines geografischen Standorts wird gemäß den Merimée-Daten als fair bewertet (Anmerkung 5/10), und seine offizielle Adresse entspricht der ZO 54.
Der Stein, der mit dem gemeinschaftlichen Erbe integriert ist, spiegelt auch die Entwicklung der heiligen Landschaften in der Bretagne wider, wo lec'h (verrückte Steine) oft markierte Orte der Anbetung oder Bestattung. Seine Vereinigung mit dem Mezki Calvary schlägt symbolische Kontinuität zwischen vorchristlichen Überzeugungen und lokaler katholischer Tradition vor. Verfügbare Quellen (Monumentum, Merimée-Basis) bestätigen ihren geschützten Status und seinen historischen Wert seit 1950.
Es werden keine Informationen über bestimmte Riten, die mit diesem Stein verbunden sind, oder über die Gallischen Gemeinden, die es errichtet haben, bereitgestellt. In der Regel wurden lec'hs jedoch mit Beerdigungs- oder Gedenkpraktiken verbunden, und ihre hämispherische Form könnte eine bestimmte Funktion angeben, die möglicherweise mit territorialen Angeboten oder Markern verbunden ist. Das Datenupdate im Jahr 2022 erwähnt keine aktuellen Recherchen oder zusätzliche Entdeckungen.
Die Fotografie des Denkmals, lizenziert unter Creative Commons (Kredit: Brigitte Pourquier), erlaubt, seine physikalischen Eigenschaften zu beobachten, obwohl der Quelltext seine Erscheinung im Detail nicht beschreibt. Sein Erhaltungszustand ist nicht angegeben, aber seine Rangliste beinhaltet Schutz vor Degradation. Der Besuch bleibt frei und unbeschränkt und fördert seine Entdeckung durch die Öffentlichkeit.
In der protohistorischen Bretagne waren die kulturellen Steine wie Ploudaniels Teil eines Netzwerks heiliger Stätten, oft vom mittelalterlichen Christentum reinvestiert. Ihre Anwesenheit bezeugt die Bedeutung von lithischen Markern in Gaulish Gesellschaften, wo sie als spirituelle Marker und Symbole der kollektiven Identität dienten. Die Finistère, reich an Überresten dieser Zeit, bietet somit ein dichtes archäologisches Erbe, verbunden mit keltischen Kulturen vor der römischen Eroberung.
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