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Haus bei 71 Grand Rue in Turckheim dans le Haut-Rhin

Patrimoine classé
Maison classée MH

Haus bei 71 Grand Rue in Turckheim

    71 Grand-Rue
    68230 Turckheim
Privatunterkunft
Maison au 71 Grand-Rue à Turckheim
Maison au 71 Grand-Rue à Turckheim
Maison au 71 Grand-Rue à Turckheim
Maison au 71 Grand-Rue à Turckheim
Maison au 71 Grand-Rue à Turckheim
Maison au 71 Grand-Rue à Turckheim
Maison au 71 Grand-Rue à Turckheim
Maison au 71 Grand-Rue à Turckheim
Maison au 71 Grand-Rue à Turckheim
Maison au 71 Grand-Rue à Turckheim
Crédit photo : © Ralph Hammann - Wikimedia Commons - Sous licence Creative Commons

Timeline

Renaissance
Temps modernes
Révolution/Empire
XIXe siècle
Époque contemporaine
1600
1700
1800
1900
2000
1616
Bau des Hauses
XIXe siècle
Änderungen der Öffnungen
16 octobre 1930
Historische Denkmalklassifikation
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Façade sur rue et Roof: Inschrift durch Dekret vom 16. Oktober 1930

Kennzahlen

Thomas Schwendelin - Baker und Eigentümer Sponsor des Hauses 1616.
Anna Singlerin - Ehefrau von Thomas Schwendelin Co-Eigentümer erwähnt in den Quellen.

Ursprung und Geschichte

Das Haus befindet sich bei 71 Grand-Rue in Turckheim, im Oberrhein, ist ein emblematisches Gebäude des ersten Viertels des siebzehnten Jahrhunderts. Es zeichnet sich durch seine Fassade aus, die mit zwei Fenstern geschmückt ist, deren prominente und geschnitzte Chambranles verschiedene Motive haben: stilisiertes Eisenwerk, Antelots, Wappen, gerahmt von Löwen, sowie engained Cariatiden und Atlanten. Zwei Seitenplatten zeichnen sich durch die gleichen Dekorationen aus und unterstreichen die künstlerische Bedeutung dieser Schöpfung.

Erbaut 1616 für Bäcker Thomas Schwendelin und seine Frau Anna Singlerin, trägt das Haus Spuren ihrer Beruf und Identität. Eine Inschrift im antiken Deutsch, graviert mit der Unterstützung eines Fensters, evoziert ihr Schicksal, während eine Allegorie das Emblem der Bäckerei und ihre Initialen trägt. Das Baudatum, das zunächst mit 1676 falsch interpretiert wurde, wurde durch eine Neulesung der geschnitzten Elemente korrigiert. Die Öffnungen des Erdgeschosses wurden im 19. Jahrhundert verändert.

Dieses seit dem 16. Oktober 1930 als historisches Denkmal eingestufte Haus illustriert die elsässische Baukunst der späten Renaissance. Seine Inschrift betrifft vor allem die Fassade auf der Straße und das Dach, wodurch ein seltenes Zeugnis von Handwerk und Lebensstil der Zeit erhalten. Die genaue Lage, obwohl als "passible" (Ebene 5/10) festgestellt, bleibt ein Bezugspunkt für die Studie des lokalen Erbes.

Externe Links