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Haus von Fontanges à Paulhenc dans le Cantal

Cantal

Haus von Fontanges

    20 Le Bourg
    15230 Paulhenc

Timeline

Renaissance
Temps modernes
Révolution/Empire
XIXe siècle
Époque contemporaine
1600
1700
1800
1900
2000
vers 1561
Bau des Hauses
3e quart du XVIe siècle
Bauzeit
5 juin 1953
Klassifizierung von lintel
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Gestufte Türklappe, datiert 1561: mit Bestellung vom 5. Juni 1953

Kennzahlen

Famille des Fontanges (hypothèse) - Verbrauchsberechtigter Möglicher Haussponsor.
Artisan inconnu - Skulptur von lintel Autor der bewaffneten Motive datiert.
Notables locaux (XVIe siècle) - Soziales Umfeld Bourgeoisie oder wenig Adel.

Ursprung und Geschichte

Das Haus von Fontanges ist eine typische zivile Residenz der französischen Renaissance, gebaut im 3. Quartal des 16. Jahrhunderts (ca. 1561) im Dorf Paulhenc, im Cantal. Seine bescheidene, aber ordentliche Architektur, die von einem bewaffneten Lintel gekennzeichnet ist, schlägt einen Sponsor aus der kleinen lokalen Adel oder der Bourgeoisie vor, die durch Handels- oder Justizgebühren bereichert wird. Das 16. Jahrhundert in Haute-Auvergne entspricht einer Periode des relativen Wohlstands, trotz der Kriege der Religion, die das Königreich aufwecken.

Die Halb- oder Steinhäuser, wie die Fontanges, spiegeln den Einfluss italienischer künstlerischer Strömungen, die über Lyon übertragen werden, unter Beibehaltung mittelalterlicher Merkmale, wie schmale Öffnungen. Diese Häuser dienten oft als sekundäre Residenz für notables oder als Platz der königlichen Sammlung. Kein Archiv erwähnt große Transformationen nach dem 16. Jahrhundert, aber kleinere Änderungen (Fenster Piercing, Erhebung) können im 18. oder 19. Jahrhundert stattgefunden haben, wie es bei der Anpassung der Wohnung an wechselnde Bedürfnisse üblich war.

Das Fehlen von Dokumenten begrenzt die Kenntnis seiner präzisen Verwendung, obwohl sein Name eine mögliche Verbindung mit einer lokalen Familie oder einer Aktivität im Zusammenhang mit Quellen (Fontanges) hervorruft. Das geschnitzte Lintel, dat 1561, ist das bemerkenswerteste Element des Hauses. Das historische Denkmal wurde 1953 gewürdigt und trägt einzigartige Wappen und geometrische oder florale Motive, die für die Renaissance typisch sind.

Diese Art von Dekor, oft mit ehelichen Allianzen oder Statuszeichen verbunden, unterstreicht die soziale Bedeutung des ursprünglichen Besitzers. Heute ist das Haus der Fontanges ein seltener Zeuge der Renaissance-Zivilarchitektur in Cantal, einer Region, in der Burgen und romanische Kirchen das Erbe dominieren. Obwohl die Öffentlichkeit nicht offen ist, wird sie in den Mérimée-Grundlagen erwähnt und trägt zur Entwicklung des kleinen ländlichen Erbes bei.

Sein Teilschutz (nur lintel) verdeutlicht die Herausforderungen, bemerkenswerte Elemente in noch bewohnten oder privaten Gebäuden zu bewahren. Die Haute-Auvergne, Land der Vulkane und Weiden, hat wenige Häuser dieser Zeit intakt erhalten. Das Haus von Fontanges ist somit Teil eines Netzwerks von bürgerlichen oder edlen Häusern, die verstreut sind, wie die von Vic-sur-Cère oder Murat, die die wirtschaftliche Vitalität der Region vor den Krisen des siebzehnten und achtzehnten Jahrhunderts bezeugen.

Seine Teilklassifikation im Jahr 1953 ist Teil einer Politik der gezielten Erhaltung von geschnitzten Dekorationen, häufig für ländliche Denkmäler, deren integrale Erhaltung als zu teuer angesehen wurde. Diese Wahl spiegelt die Prioritäten der Nachkriegszeit wider, in der der Staat den Schutz von Möbeln oder dekorativen Elementen anstelle von ganzen Gebäuden begünstigte. Kein historischer Charakter ist klar mit diesem Haus verbunden, aber sein Name könnte eine Familie von lokalen Notablen, vielleicht seigneurial Offiziere oder Händler evozieren.

Die Abteilungsarchive des Cantals könnten Akten (Heirat, Vertrieb) mit der Erwähnung der Fontanges behalten, aber bisher wurden keine erschöpfenden Studien veröffentlicht. In Abwesenheit von archäologischen Ausgrabungen oder neueren Restaurationen, behält das Haus ein gewisses Geheimnis. Sein gegenwärtiger Zustand, obwohl modifiziert, erlaubt jedoch, den Aspekt der Renaissance Häuser in ländlichen Gebieten, wo der lokale Vulkanstein weit verbreitet war vorstellen.

Diese Gebäude stehen im Gegensatz zu den weit verbreiteten Holzhäusern in Nordfrankreich. Der Tourismuswert dieses Erbes bleibt begrenzt, aber lokale Initiativen, wie zum Beispiel Heritage Days, unterstreichen manchmal diese Gebäude. Das Haus von Fontanges könnte somit als pädagogische Unterstützung dienen, um den Alltag und die häusliche Architektur in Auvergne am Vorabend der Religionskriege zu illustrieren.

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