Bau von Hochofen 1768 (≈ 1768)
Erbaut vom Herzog von Bethune-Charost auf einer Mühle.
1841
Geschlossener Ofen
Geschlossener Ofen 1841 (≈ 1841)
Ersetzt von einer Gerberei auf dem Gelände.
1991
Anmeldung für Historische Denkmäler
Anmeldung für Historische Denkmäler 1991 (≈ 1991)
Schutz der übrigen industriellen Vestige.
Aujourd'hui
Aujourd'hui
Aujourd'hui Aujourd'hui (≈ 2025)
Position de référence.
Kulturgüter
Oberofen (Kasten C 952): Beschriftung bis 20. Februar 1991
Kennzahlen
Armand-Joseph de Béthune-Charost - Herzog und Sponsor
Der Hochofen wurde 1768 gebaut.
Ursprung und Geschichte
Der im Jahre 1768 für Herzog Armand-Joseph von Bethune-Charost errichtete Meillant-Schallofen ersetzt eine bereits bestehende Mühle am Standort Champange. Dieser Holzkohlenofen, charakteristisch für die zweite Hälfte des achtzehnten Jahrhunderts, produzierte eisenüberzogenes Gusseisen in den Charenton Schmieden. Seine Architektur kombiniert eine quadratische Schale in Kalksteinbalg, verstärkt durch Holzbalken, und einen quadratischen Kamin für Rauchentfernung. Der in linearer Weise organisierte Industriekomplex umfasste auch eine Kohlehalle, ein Arbeitergehäuse und das Haus des Angestellten.
Der Hochofen beendete 1841 den Betrieb und ließ Platz für eine Tannerie, die die Räumlichkeiten bis zum 19. Jahrhundert besetzt. Mitte des 20. Jahrhunderts blieben nur die Überreste des Ofens, die anderen Gebäude sind in Ruinen. Das Gargoyle mit dem Datum von 1768 und die Steinstrukturen sind noch Zeuge dieser frühen industriellen Periode. Der Ort, der 1991 bei den Historischen Denkmälern registriert ist, zeigt die Entwicklung der metallurgischen Techniken und die Anpassung der produktiven Standorte an die sich ändernden wirtschaftlichen Bedürfnisse.
Ursprünglich in ein Produktionsnetzwerk integriert, einschließlich Schmiede in Charenton, der Meillant Hochofen betrieben durch ein Paar Balg in einer eigenen Kammer betrieben. Die Gießhalle, neben dem Ofen, erlaubt, das Gusseisen vor seinem Transport wiederherzustellen. Die Verlassenheit des Standortes im 19. Jahrhundert spiegelt den Rückgang der traditionellen Metallurgie angesichts der nascent industrialisation wider, während die anschließende Gerberei eine lokale wirtschaftliche Umgestaltung markiert. Heute bleibt der Ofen das einzige sichtbare Element dieses fehlenden Industriekomplexes.
Ankündigungen
Bitte einloggen, um eine Rezension zu posten