Crédit photo : Marianne Casamance - Sous licence Creative Commons
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Timeline
Temps modernes
Révolution/Empire
XIXe siècle
Époque contemporaine
1700
1800
1900
2000
29 avril 1692
Kauf von Grundstücken
Kauf von Grundstücken 29 avril 1692 (≈ 1692)
Jean-Paul Raoulx erwirbt zwei Häuser in der Rue Bonneterie.
20 août 1696
Arbeitsbeginn
Arbeitsbeginn 20 août 1696 (≈ 1696)
Auszeichnung mit den Mangarel Brüdern.
4 octobre 1932
MH-Schutz
MH-Schutz 4 octobre 1932 (≈ 1932)
Anmeldung Fassade, Dach und Treppe.
Aujourd'hui
Aujourd'hui
Aujourd'hui Aujourd'hui (≈ 2025)
Position de référence.
Kulturgüter
Fassade, Dach und Treppe: Inschrift auf Bestellung vom 4. Oktober 1932
Kennzahlen
Jean-Paul Raoulx - Sponsor
Merchant Avignonais, Originalbesitzer.
Jean Péru - Architekt
Designed Balkon und Mascarrons.
Guillaume Poussin - Serrier
Realisiert die Schmiedeeisenrampe.
Antoine Lepautre - Inspiration
Autor des Hotel Beauvais (1654).
Ursprung und Geschichte
Das Hôtel de Raoulx ist ein Herrenhaus in Avignon zwischen 1692 und 1697, auf Initiative von Jean-Paul Raoulx, einem Händler von Avignon. 1692 erwarb er zwei angrenzende Häuser in der Rue de la Bonneterie, um sie durch ein kostspieliges Haus zu ersetzen, das die Mauerwerke den Mangarel-Brüdern (August 1696) und dem Rahmen Pierre Gonin (August 1696) anvertraut. Die 15 Monate alte Bauzeit wird von dem Architekten Jean Péru überwacht, der den mit einem Minerve-Kopf verzierten Balkon und die Fenstermaskaronen entwirft, inspiriert vom Hotel Beauvais in Paris (1654).
Das Interieur zeichnet sich durch eine schmiedeeiserne Rampentreppe aus, die von Guillaume Poussin de Saint-Rémy-en-Provence und Charles Giraud d'Avignon gemacht wird, die an das Haus Carichon (rue de Taulignan) erinnert, das auch Jean Péru zugeschrieben wird. Diese Elemente sowie Fassade und Dach bezeugen die Faszination der bürgerlichen Villen der Avignonais am Morgen des achtzehnten Jahrhunderts. Das Ensemble ist seit dem 4. Oktober 1932 als historische Denkmäler geschützt.
Historische Quellen unterstreichen den Pariser Einfluss in der Dekoration des Hotels, insbesondere über den Balkon, dessen Stil direkt von den Modellen von Antoine Lepautre ableitet. In den Archiven werden auch detaillierte Preisfaktoren für die verschiedenen Trades erwähnt, die die strenge Organisation der Baustellen in der modernen Zeit illustrieren. Heute ist das Hotel de Raoulx ein bemerkenswertes Beispiel der provenzalischen zivilen Architektur des späten siebzehnten Jahrhunderts, gekennzeichnet durch eine Mischung aus lokalen und nationalen Einflüssen.
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