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Hotel-Restaurant A la Cloche à Obernai dans le Bas-Rhin

Bas-Rhin

Hotel-Restaurant A la Cloche

    90 Rue du Général Gouraud
    67210 Obernai
Crédit photo : © Ralph Hammann - Wikimedia Commons - Sous licence Creative Commons

Timeline

XIXe siècle
Époque contemporaine
1900
2000
1895-1896
Esszimmer Dekoration
4e quart XIXe siècle
Gebäudebau
19 septembre 1995
Registrierung für historische Denkmäler
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Fronten und Dächer auf Straßen, einschließlich Erdgeschossfenster; Esszimmer mit Verkleidung und Zyklus an Wänden und Decke lackiert (Box 3,195): Inschrift durch Dekret vom 19. September 1995

Kennzahlen

Charles Weissenburger - Eigentümer und Weinbauern Sponsor der Fresken 1895-1896.
Charles Spindler - Künstlerische Einrichtung Autor der Fresken des Esszimmers.
Léo Schnug - Gemeinsamer Künstler Kreation von Fresken mit Spindler.

Ursprung und Geschichte

Das Hotel-Restaurant À la Cloche, 90 rue du Général-Gouraud in Obernai (Bas-Rhin), ist ein emblematisches Gebäude des 4. Viertels des 19. Jahrhunderts, das seit 1995 als historische Denkmäler gelistet ist. Seine Architektur kombiniert eine gotische Tür, die von einem Gasthaus aus dem 18. Jahrhundert und dekorativen Elementen, die typisch für Elsass sind, wie Wandmalereien und Embleme von Winzern und Genossenschaften geerbt wird. Das Gebäude illustriert die historische Bedeutung der Weinbauaktivitäten in der Region und integriert lokale künstlerische Einflüsse, wie die Werke von Charles Spindler und Léo Schnug vom 1896.

Im Jahre 1895-1896 beauftragte Charles Weissenburger, Winzer und Inhaber, Charles Spindler, das Esszimmer zu schmücken, das jetzt für seine lackierten Platten und seinen Wandzyklus geschützt ist. Die Fassaden, Dächer und Fenster im Erdgeschoss sowie die Monogramme und handwerklichen Symbole reflektieren das elsässische Know-how der Zeit. Die Inschrift zu historischen Denkmälern umfasst diese Elemente, die ihren Erbe Wert und ihre Verbindung zur sozialen und wirtschaftlichen Geschichte von Obernai, gekennzeichnet durch Weinbau und Handwerk.

Zu den geschützten Elementen gehören Fassaden, Dächer, Fenster und vor allem das mit Fresken verzierte Esszimmer, das für sein außergewöhnliches dekoratives Ensemble klassifiziert ist. Das Gebäude, noch in Betrieb, verewigt eine jahrhundertealte Krankenhaustradition, bietet ein erhaltenes Beispiel der elsässischen kommerziellen Architektur des späten 19. Jahrhunderts. Seine zentrale Lage in Obernai, einer Stadt, die für sein mittelalterliches und Weinerbe bekannt ist, verstärkt seine Rolle als Zeuge der urbanen und kulturellen Entwicklung der Region.

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