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Jardin des plant de Lille dans le Nord

Patrimoine classé
Patrimoine des loisirs
Jardin
Jardin botanique
Nord

Jardin des plant de Lille

    Place du Général de Gaulle
    59000 Lille
Jardin des plantes de Lille : La serre équatoriale
Jardin des plantes de Lille
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Crédit photo : Velvet - Sous licence Creative Commons

Timeline

XIXe siècle
Époque contemporaine
1900
2000
1948
Eröffnung des Gartens
1952
Bau von Orangerie
1969-1970
Wasserbau Gewächshaus
1er décembre 1997
Historisches Denkmal
2006
Partnerschaft mit der Fakultät für Pharmazie
2022
Schließung des Äquatorialgrünhauses
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Garten der Pflanzen, in seinem Layout, mit Becken, peristyle, Vasen und Treppe (Box IM 1): Inschrift durch Dekret vom 1. Dezember 1997

Kennzahlen

Jean Dubuisson - Architekt Designer des Gartens mit Jacques Marquis.
Jacques Marquis - Landschaft Gartenbauingenieur, Mitautor der Anlagen.
Jean-Pierre Secq - Architekt Autor des Äquatorialen Gewächshauses (1969-1970).
Jacques Lalleman - Architekt Hersteller von Baggio High School (ehemals Diderot Institut).

Ursprung und Geschichte

Der 1948 eröffnete Garten der Pflanzen Lille ist ein in der Zwischenkriegszeit geborenes Stadt- und Landschaftsprojekt, das die Baggio High School (ehemals Diderot Institut) abschließt. Es besetzt den Ort der ehemaligen südöstlichen Festungen der Stadt, zwischen den Toren von Douai und d'Arras, auf einem Grundstück von 11 Hektar. Das Layout wurde dem Architekten Jean Dubuisson und Landschaftsarchitekt Jacques Marquis anvertraut, einem Absolvent der École Nationale d'Horticulture de Versailles. Der Garten nimmt einen gemischten Stil an, der Rigour aus dem Garten zu den Franzosen (inspiriert von Versailles) und Fluidität von englischen Kompositionen kombiniert, mit Perspektiven konzentriert auf die Baggio High School.

Die zentrale Struktur des Gartens ist um Querbecken, einen Rosengarten mit konzentrischen Terrassen, und eine Art Deco Peristyle mit antiken Basreliefs, die Sport feiern. Eine im Jahre 1952 erbaute Orangerie beherbergt im Winter Zierpflanzen, während ein gleichnamiges Gewächshaus, das zwischen 1969 und 1970 vom Architekten Jean-Pierre Secq erbaut wurde, zu einem brutalistischen architektonischen Symbol wird. Dieses Gewächshaus, das als Hängebeton und Glasgarten konzipiert wurde, beherbergte eine Welt botanische Sammlung vor seiner Schließung im Jahr 2022 aus Energiegründen. Das Gelände bewahrt auch Überreste eines Alpengartens und Säulen des ehemaligen Palais de Justice in Lille, in den 1960er Jahren abgerissen.

Im Jahr 1997 wurde ein historisches Denkmal für sein Layout, Becken und Peristyle, der Garten verfügt über eine pädagogische und wissenschaftliche Dimension. Seit 2006 kooperierte er mit der Fakultät für Pharmazie in Lille für seine botanischen Sammlungen und beherbergte 2019 wieder städtische Gewächshäuser. Der Ort, der von der U-Bahn (Bahnhof Porte de Douai) serviert wird, ist auch ein großer kultureller Raum, der Veranstaltungen wie die Fête des Fleurs oder das Festival Le Jardin Électronique beherbergt, die bis zu 27.000 Besucher im Jahr 2019 anziehen. Seine Geschichte spiegelt somit die Entwicklung der städtischen Nutzung, zwischen Erbe, Bildung und Freizeit wider.

Die Architektur des Gartendialogs mit seiner historischen Umgebung: der ehemalige Haupteingang, der heute von der Peripherie (1971) blockiert wurde, reagierte auf das monumentale Portal des Diderot Institutes. Landschaftsgestaltungen, wie Doppel-Lindenfutai oder Treppenwasserfälle, schaffen Effekte der visuellen Tiefe. Das äquatoriale Gewächshaus, trotz seiner Stilllegung, bleibt ein einzigartiges Zeugnis des auf den Gartenbau angewandten Brutalismus, vergleichbar mit den Gewächshäusern des Barbican Centers in London. Der Standort verdeutlicht damit die Synthese zwischen militärischem Erbe (Bemühungen), architektonischer Innovation und botanischer Berufung.

Der Garten der Pflanzen verkörpert auch ein industrielles und soziales Gedächtnis. Die auf dem Spielplatz verstreuten Säulen des blauen Steins stammen aus dem abgerissenen Justizpalast, während die Apiarschule und botanische Plätze (Lebensmittelpflanzen, Tintoriale) die Verbindungen zwischen Stadt und Natur erinnern. Aktuelle Partnerschaften, wie die mit der Fakultät für Pharmazie, beleben diese utilitaristische Dimension. Schließlich ist die Stadtverwaltung und ihre öffentlichen Veranstaltungen ein lebendiger Ort, zwischen der Erhaltung des Erbes und der Anpassung an aktuelle Fragen (Energiewende, Zugänglichkeit).

Externe Links

Besuchsbedingungen

  • Conditions de visite : Ouvert toute l'année
  • Ouverture : Horaires, jours et tarifs sur le site de la ville ci-dessus