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Kreuz der Issards dans le Puy-de-Dôme

Puy-de-Dôme

Kreuz der Issards

    1 Le Teilhet
    63480 Marsac-en-Livradois
Croix de chemin dite Croix des Issards
Croix de chemin dite Croix des Issards
Croix de chemin dite Croix des Issards

Timeline

Temps modernes
Révolution/Empire
XIXe siècle
Époque contemporaine
1600
1700
1800
1900
2000
XVIe siècle
Konstruktion des Kreuzes
6 mars 1964
Historisches Denkmal
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Kreuzstraße, im Weiler Issards (Feld E 1020): Beschriftung durch Dekret vom 6. März 1964

Kennzahlen

Information non disponible - Keine Angabe Quelltext nicht erwähnt Name

Ursprung und Geschichte

La Croix des Issards, befindet sich im Weiler von Issards in Marsac-en-Livradois, ist eine Straße aus dem 16. Jahrhundert von Granit gehauen. Dieses Denkmal besteht aus einem zylindrischen Lauf, der von einer Kreuzfahrt überdeckt ist, mit Reliefs, die Zeichen auf beiden Seiten darstellen. Auf einer von diesen können wir noch die Spuren eines Christus an einem Kreuz unterscheiden, umrahmt von zwei Figuren mit breiten und plissierten Kleidern, die intakt bleiben. Diese Zeichen, auf beiden Seiten des Kreuzes platziert, illustrieren eine hingebungsvolle Szene typisch für die religiöse Kunst der Renaissance.

Auf der gegenüberliegenden Seite ist eine Jungfrau zu Fuß geschnitzt, in detaillierten Draperies gekleidet und auf einer Konsole stehend. Die Arbeit, obwohl teilweise erodiert, bezeugt bemerkenswerte Handwerkskunst in der Arbeit des Steins. Dieses Kreuz, das durch das Dekret vom 6. März 1964 als Historisches Denkmal eingestuft wird, spiegelt die Bedeutung der Straßenkreuze in der auvergnatten ländlichen Landschaft wider, die sowohl Gebetsorte als auch Wahrzeichen für Reisende markiert. Seine aktuelle Lage, im Weiler von Issards, entspricht seiner ursprünglichen Einstellung, obwohl ihre genaue Lage als schlecht (Anmerkung 5/10) in den Erbe-Datenbanken betrachtet wird.

Das Wegekreuz, wie das der Issards, spielte im 16. Jahrhundert in Auvergne eine zentrale Rolle im Gemeinschaftsleben. Sie dienten als Sammelpunkte für Prozessionen, Unterstützung beliebter Hingabe und territorialer Marker in einem oft isolierten ländlichen Raum. Ihre Ikonographie, die Mischung von christlichen Szenen und Marian-Darstellungen, zielte darauf ab, die Gläubigen zu bauen und gleichzeitig die Gegenwart der Kirche im Alltag zu bestätigen. Das Kreuz der Issards bietet durch seinen Stil und die teilweise Erhaltung ein typisches Beispiel für dieses regionale religiöse und künstlerische Erbe.

Externe Links