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Lestang Haus in Malzieu City au Malzieu-Ville en Lozère

Patrimoine classé
Maison classée MH

Lestang Haus in Malzieu City

    Rue Florit
    48140 Le Malzieu-Ville
Privatunterkunft
Crédit photo : MOSSOT - Sous licence Creative Commons

Timeline

Temps modernes
Révolution/Empire
XIXe siècle
Époque contemporaine
1800
1900
2000
4e quart du XVIIe siècle
Bau des Hauses
XIXe siècle
Mindeständerungen
1963
Historisches Denkmal
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Portal (Dok

Kennzahlen

Information non disponible - Unbekannte Eigentümer oder Architekten Keine Namen in den Quellen aufgeführt.

Ursprung und Geschichte

Lestang House ist ein emblematisches 4. Quartal des bürgerlichen Hauses aus dem 17. Jahrhundert, das sich im Herzen von Le Malzieu-Ville in Lozère befindet. Er ist in einem großen Granit-Gerät gebaut und zeichnet sich durch seine gesponnenen Schnüre aus, die die Böden und ihre teilweise Integration in die mittelalterliche Stadtmauer (XVth-XVIth Jahrhundert). Die westliche Fassade aus hochwertigem Granit kontrastiert mit der östlichen Fassade in gemischten Moellons (Granit, Sandstein, Basalt), die eine Dualität zwischen sozialer Repräsentation und Verteidigungsfunktion widerspiegelt.

Der Haupteingang, Off-Set und geschnitzt, kombiniert klassische Elemente wie dorische Pilaster, ein dreieckiges Pediment, das von einem dekorativen Motiv geschnitten wird, und einen diamant-punktierten Lintel. Die ursprüngliche Schreinerei (17. Jahrhundert), mit ihren asymmetrischen Schalen und geschmiedeten Nägeln, ist teilweise erhalten. Im Inneren bezeugen die französischen Decken und geschnitzten Kreuze (mit einem einfachen Hals und zurückgehen lassen) eine seltene architektonische Betreuung für die Zeit. Kleine Änderungen im 19. Jahrhundert, wie zum Beispiel ein Fenster in einem Korbgriff durch einen Fensterhalter zu ersetzen, änderten seinen ursprünglichen Charakter nicht.

Das Haus lehnt sich an die mittelalterliche Stadtmauer an, deren Beschneidungs- und Rundstraße (mit Mörder und geraden Tagen) noch sichtbar ist. Diese strategische Positionierung schlägt einen hohen sozialen Status seiner Besitzer vor, der wahrscheinlich mit der lokalen Aristokratie oder der Kaufmannsbourgeoisie verbunden ist. Die orientalische Fassade, fast blind, bewahrt Spuren von blockierten Öffnungen (XVIe–17. Jahrhundert), darunter ein Halbkreuz und ein Waschbecken, die funktionale Anpassungen über die Jahrhunderte zeigen.

Das Lestang Haus, das 1963 als Historisches Denkmal eingestuft wurde (Einschreibung des Portals), verkörpert den Übergang von der mittelalterlichen Verteidigungsarchitektur zur bürgerlichen Ostination der modernen Ära. Sein Mischapparat (Granit/Granit) und seine skulptierten Details machen es zu einem seltenen Beispiel für das in Gevaudan erhaltene zivile Erbe, eine Region, die durch religiöse Konflikte und post-Renaissance soziale Rekompositionen gekennzeichnet ist.

Heute bleibt das Haus ein wichtiges Zeugnis der Stadtplanung von Malzieu-Ville, wo private Häuser mit militärischen Überresten interagieren. Sein Erhaltungszustand, trotz Ad-hoc-Änderungen, ermöglicht es, konstruktive Techniken und soziale Hierarchien durch Wohnarchitektur in Languedoc-Roussillon (heute Occitanie) zu studieren.

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