Erster Bau XVe siècle (≈ 1550)
Mittelalterliches Haus mit heraldischer Decke.
Première moitié du XVIIe siècle
Teilrekonstruktion
Teilrekonstruktion Première moitié du XVIIe siècle (≈ 1725)
Hinzufügen von Gipsen in Treppen und Etagen.
19 janvier 1999
Offizieller Schutz
Offizieller Schutz 19 janvier 1999 (≈ 1999)
Inventar der historischen Denkmäler.
9 octobre 2012
Teilzusammenbruch
Teilzusammenbruch 9 octobre 2012 (≈ 2012)
Überwachung der Dekonstruktion des Gebäudes.
Aujourd'hui
Aujourd'hui
Aujourd'hui Aujourd'hui (≈ 2025)
Position de référence.
Kulturgüter
Vollbau (Sache G 422): Registrierung bis zum 19. Januar 1999
Kennzahlen
Information non disponible - Keine Angabe
Der Quelltext erwähnt keine historischen Akteure.
Ursprung und Geschichte
Das als Historisches Denkmal klassifizierte Leichenhaus der 3 Grande-Rue in Riez zeigt den durchschnittlichen städtischen Lebensraum der Stadt im 15. und 17. Jahrhundert. Es besteht aus zwei Gebäuden, die von einem Innenhof umrahmt werden und eine Spiraltreppe beleuchten, die typisch für die provenzalische zivile Architektur ist. Unter seiner Korbellation trägt eine mit heraldischen Gipsmotiven dekorierte, aus dem 15. Jahrhundert stammende, sich schneidende Decke der Innendekoration, die den sozialen Status seiner ursprünglichen Insassen widerspiegelt.
Im 17. Jahrhundert wurde das Haus teilweise rekonstruiert, wie die Gipsdekorationen der Schneckentreppe und die Räume der Böden aus der ersten Hälfte dieses Jahrhunderts belegen. Diese Elemente, kombiniert mit der mittelalterlichen Struktur, bieten ein seltenes Beispiel der architektonischen Evolution über Jahrhunderte. Trotz des teilweisen Zusammenbruchs im Jahr 2012 und der anschließenden Dekonstruktion wurde das Gebäude durch Dekret vom 19. Januar 1999 vollständig geschützt und betonte seine Bedeutung für das Erbe.
Die Lage dieses Hauses, im Herzen von Riez in der Alpes-de-Haute-Provence, ist Teil eines urbanen Kontexts, der von einer römischen und dann mittelalterlichen Geschichte geprägt ist. Die Stadt, die ehemalige Verwaltungshauptstadt der antiken Stadt der Reii Apolinienses, bewahrt Spuren ihrer wohlhabenden Vergangenheit, wo die korbellierten Häuser wie diese beherbergte lokale Handwerker, Händler oder Notare. Diese Gebäude, oft angrenzend, strukturiert einen dichten urbanen Stoff, organisiert um schmale Straßen und öffentliche Plätze, reflektieren ein aktives Gemeinschaftsleben.
Die Schneckentreppe, das zentrale Element des Hauses, erleichtert den Verkehr zwischen den Stockwerken und optimiert den Raum, eine charakteristische in mittelalterlichen Stadthäusern. Die Gipsverzierungen, sowohl heraldisch als auch geometrische, zeigen den Einfluss der künstlerischen Strömungen der provenzalischen Renaissance, wo die Innenverzierung verwendet wurde, um Reichtum und Prestige zu zeigen. Der Läufer spielte eine funktionelle und ästhetische Rolle und sorgte für Licht und Lüftung in einer kompakten Bauumgebung.
Die Auflistung des Hauses im historischen Monument Inventar im Jahr 1999 erkannte seinen Wert als Zeugnis für konstruktive Techniken und Lebensstile des 15. und 17. Jahrhunderts. Sein Zusammenbruch im Jahr 2012, gefolgt von seiner Dekonstruktion, stellt einen erheblichen Verlust für das architektonische Erbe von Riez dar, obwohl Archive und Fotografien ihr Gedächtnis bewahren. Dieser Fall zeigt die Herausforderungen der Erhaltung von alten Gebäuden, oft anfällig für Zeitgefahren und wirtschaftliche Zwänge.
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