Bau des Hauses 1700-1799 (≈ 1750)
Bauzeit im 18. Jahrhundert.
20 juin 1928
Einstufung von Arkaden
Einstufung von Arkaden 20 juin 1928 (≈ 1928)
Registrierung durch Ministerialerlass.
Aujourd'hui
Aujourd'hui
Aujourd'hui Aujourd'hui (≈ 2025)
Position de référence.
Kulturgüter
Arcade: Registrierung durch Dekret vom 20. Juni 1928
Ursprung und Geschichte
Das Haus an der 23 rue Chef-de-Ville in La Rochelle ist ein emblematisches Gebäude aus dem 18. Jahrhundert, charakteristisch für die zivile Architektur dieser Zeit. Seine Arkadengänge, typisch für die städtischen Gebäude der Periode, geben ihm eine ausgeprägte visuelle Identität. Diese architektonischen Elemente spiegeln sowohl eine klassische Ästhetik als auch eine praktische Funktionalität wider, einzigartig für die bürgerlichen oder kommerziellen Wohnungen von La Rochelle, einer Hafenstadt, die im Jahrhundert der Aufklärung boomt.
Dieses Haus wurde seit dem Dekret vom 20. Juni 1928 als Historisches Denkmal eingestuft, das sich insbesondere auf seine Arkaden bezieht. Diese offizielle Anerkennung unterstreicht die Bedeutung des Gebäudes für das Erbe, während gleichzeitig die Bemühungen gezeigt werden, das alte Gebäude in einer Stadt zu bewahren, in der die maritime und kommerzielle Geschichte die Stadtlandschaft tief geprägt hat. Die genaue Adresse, die von der Mérimée und Monumentum-Basis bestätigt wird, stellt das Denkmal im historischen Herzen von La Rochelle, einem Gebiet, wo architektonische Einflüsse und soziale Dynamik des achtzehnten Jahrhunderts kombinieren.
Zu dieser Zeit war La Rochelle, integriert in die Region Poitou-Charentes (jetzt New Aquitaine), ein wichtiger wirtschaftlicher Knotenpunkt, der von Hafenaktivitäten und dem Atlantikhandel angetrieben wurde. Arcade-Häuser, wie die auf Rue Chef-de-Ville, dienten oft als Orte des Lebens, Lagerung oder Handel für Händler und Handwerker. Ihre Anordnung entlang der Straße erleichterte den Austausch und verstärkte das soziale und wirtschaftliche Gewebe der Stadt. Diese Gebäude verkörpern somit einen Zeitraum, in dem die Stadtplanung den wachsenden Bedürfnissen einer expandierenden Marktbourgeoisie entsprach und gleichzeitig die vorherrschenden ästhetischen Codes der Zeit widerspiegelt.