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Haus à Royan en Charente-Maritime

Haus

    1 Avenue du Collège
    17200 Royan
Privatunterkunft
Crédit photo : POM - Sous licence Creative Commons

Timeline

XIXe siècle
Époque contemporaine
1900
2000
1945
Royan Bombardement
1952
Baubeginn
1960
Fertigstellung der Villa
7 juin 2007
Historische Denkmalklassifikation
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Insgesamt das Haus und der Boden des Grundstücks, auf dem es sich befindet, einschließlich der ihn umgebenden Zaunelemente (Box AO 381): Inschrift bis zum 7. Juni 2007

Kennzahlen

Georges Gracieux - Auftragnehmer Sponsor der Villa 1952.
Pierre Marmouget - Architekt Co-Konzeptor von Anfangs- und Endplänen.
Édouard Pinet - Architekt Zusammenarbeit mit dem modifizierten Design.
Claude Ferret - Städtische Koordinator der Rekonstruktion von Royan.

Ursprung und Geschichte

Villa Gracieux, an der Kreuzung der Emile-Zola Avenues und der Collège à Royan, wurde 1952 von Georges Gracieux in Auftrag gegeben. Entworfen von Architekten Pierre Marmuget und Édouard Pinet, wurde sein Bau 1960 nach Änderungen der ursprünglichen Pläne abgeschlossen. Das moderne Gebäude zeichnet sich durch seinen südlichen Halbzyklus, seine Garage über eine Terrasse und eine Westfassade aus, die Beton, Glas und Holz verbindet. Seine über Kopf Betontreppe, die auf einem zentralen Balken ruht, und seine Halle durch eine Steinmauer geöffnet illustrieren die architektonische Innovation der Epoche.

Die Villa ist Teil des Wiederaufbaus von Royan nach den alliierten Bombardierungen 1945, die viel von der Stadt zerstört. Unter dem Vorstoß des Stadtplaners Claude Ferret wurde das relativ ersparte Parkviertel zum Labor der Architekturmoderne. Die Villa Gracieux ist ein herausragendes Zeugnis, das Funktionalität und Avantgarde-Ästhetik kombiniert. Sein Garten, sein Eingangstor zur Nr. 22 und sein offener Balkon spiegeln die Suche nach Harmonie zwischen privatem und urbanem Raum wider.

Die Villa ist als historisches Denkmal bis zum 7. Juni 2007 eingestuft und ist vollständig geschützt, einschließlich ihrer Grundstücke und Zäune. Dieser Status unterstreicht seine Erbe Bedeutung in der Geschichte der Architektur des 20. Jahrhunderts in Charente-Maritime. Die verwendeten Materialien – Beton, Eisenarbeiten, Glasplatten – und die Zusammensetzung der Bände machen es zu einem repräsentativen Werk der Nachkriegsrekonstruktion, der Vermischung technischer Kühnheit und künstlerischer Sensibilität.

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