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Maison des Bains in Obernai dans le Bas-Rhin

Patrimoine classé
Maison classée MH
Bas-Rhin

Maison des Bains in Obernai

    24 Rue Sainte-Odile
    67210 Obernai
Maison des Bains à Obernai
Maison des Bains à Obernai
Maison des Bains à Obernai
Maison des Bains à Obernai
Crédit photo : © Ralph Hammann - Wikimedia Commons - Sous licence Creative Commons

Timeline

Bas Moyen Âge
Renaissance
Temps modernes
Révolution/Empire
XIXe siècle
Époque contemporaine
1400
1500
1600
1700
1800
1900
2000
1441
Erster Badebetrieb
1567
Wiederaufbau des Gebäudes
1826
Abschluss der Bäder
12 octobre 1929
Historische Denkmalklassifikation
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Fassade, Raum des alten Beckens, Raum mit Brunnen, Abstellraum abhängig : Aufschrift auf Bestellung vom 12. Oktober 1929

Kennzahlen

Information non disponible - Keine Angabe Quellen nennen keine historischen Akteure

Ursprung und Geschichte

Das Haus der Bäder von Obernai, in 24 rue Sainte-Odile gelegen, hat seit 1441 die Stelle des Mittelbadstubs (Bad der Mittelstadt), einer der drei Thermaleinrichtungen, die die elsässische Stadt beherbergt. Dieses Gebäude, im Besitz der Stadt Obernai, wurde im Jahr 1567 wieder aufgebaut, wie durch das Datum, das an seiner Fassade getragen wurde. Er diente bis 1826 als öffentliches Bad, als er bis zum Zweiten Weltkrieg in besetzte Wohnungen umgewandelt wurde. Heute hält das Gebäude drei Gewölberäume, eine Brunnen- und Belüftungsbohrungen, sowie Tasker-Marken mit Zeugnis für seine handwerkliche Geschichte.

Ein historisches Denkmal bis zum 12. Oktober 1929, der Schutz betrifft speziell seine Fassade, den Raum des alten Beckens, einen Raum mit Brunnen und eine angrenzende Speisekammer. Diese architektonischen Elemente, typisch für mittelalterliche und wiedergeborene Küsteneinrichtungen, illustrieren die Bedeutung der öffentlichen Bäder im sozialen und hygienischen Leben der elsässischen Städte vor dem 19. Jahrhundert. Das Maison des Bains verkörpert damit sowohl kommunales als auch weltliches Erbe, gekennzeichnet durch seinen kollektiven Gebrauch und seine Transformation in den privaten Lebensraum.

Der Standort, obwohl nicht ausdrücklich als öffentlich in verfügbaren Quellen genannt, bleibt ein seltenes Zeugnis der städtischen Gesundheitsinfrastruktur von Ancien Régime. Seine Architektur, die Kombination von Gebrauchsfunktionen (Belüftung, Wasserversorgung) und bescheidenen Dekoren (Scheibenmarken) spiegelt das lokale Know-how der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts wider. Die Genauigkeit seines Standorts (Anmerkung 5/10 in der Merimée-Datenbank) schlägt trotz der registrierten offiziellen Adresse geringe Unsicherheiten an seinem genauen Standort vor.

Externe Links