Landspende 17 mars 1636 (≈ 1636)
Kardinal de Richelieu gab Germain Rolland das Land.
10 juillet 1636
Notari-Gesetz
Notari-Gesetz 10 juillet 1636 (≈ 1636)
Anweisung des Baus vor den Notaren.
9 juin 1932
Schutz des Eigentums
Schutz des Eigentums 9 juin 1932 (≈ 1932)
Anmeldung der Fassade und des Daches.
Aujourd'hui
Aujourd'hui
Aujourd'hui Aujourd'hui (≈ 2025)
Position de référence.
Kulturgüter
Fassade und Dach: Inschrift durch Dekret vom 9. Juni 1932
Kennzahlen
Cardinal de Richelieu - Sponsor und Planer
Initiator der Stadt und Spender des Landes.
Jacques Lemercier - Architekt
Autor von Stadt- und Hausplänen.
Germain Rolland - Erster Eigentümer
Bourgeois Pariser Empfänger des Landes.
Ursprung und Geschichte
Kardinal de Richelieu verpflichtete sich, sein Heimatdorf in eine ideale Stadt zu verwandeln, die die Pläne dem Architekten Jacques Lemercier anvertraut. Die geometrische Linie, gekennzeichnet durch Gräben, ein befestigtes Gehäuse und symmetrische Straßen, spiegelte die städtischen Ambitionen des 17. Jahrhunderts wider. Die Stadt wurde ein Labor der klassischen Architektur, wo jedes Element – von den monumentalen Türen bis hin zu den ausgerichteten Häusern – auf eine strenge Harmonie reagierte.
Am 17. März 1636 bot der Kardinal Land auf der Grande-Rue an Germain Rolland, einem Pariser Bourgeois, an, dass er dort im Jahr nach Lemerciers Plänen ein Hotel baute. Der Akt, der am 10. Juli 1636 vor den Notaren Charles Richer und Pierre Parque formalisiert wurde, markierte die Geburt dieses Hauses. Obwohl die Fassade und das Dach des Gebäudes im 19. Jahrhundert gründlich umgestaltet wurden, wurde sie durch ein Erlass der Inschrift am 9. Juni 1932 geschützt, das seine Erbe Bedeutung demonstrierte.
Das Privathotel, das heute als Haus bekannt ist, zeigt die Allianz zwischen politischer Macht und architektonischem Ehrgeiz. Seine Geschichte ist Teil von Richelieus größerem Projekt: eine Stadt zu ihrem Bild zu schaffen, aristokratisches Prestige und urbane Moderne zu vermischen. Die anschließenden Transformationen, insbesondere im 19. Jahrhundert, veränderten teilweise ihre ursprüngliche Struktur, aber ihre Ausrichtung auf die Grande-Rue erinnert immer noch an Lemerciers originelles Design.