Sonnenkollektor an der Südfassade des Hauses (Box AB 239): Inschrift bis zum 20. Februar 1995
Ursprung und Geschichte
Das Haus in Château-Ville-Ville, Queyras, ist repräsentativ für die heimische Architektur des frühen 19. Jahrhunderts. Es erscheint bereits auf dem Kadastre von 1827, hat aber weitere Transformationen erfahren, wahrscheinlich im selben Jahrhundert. Das bemerkenswerteste Element ist eine Sonnenuhr, die an der Südfassade graviert ist, mit dem Datum 1828, ein Zeuge der lokalen Handwerkskunst der Zeit.
Das Gebäude wurde teilweise unter den historischen Denkmälern durch eine Ordnung vom 20. Februar 1995 geschützt, insbesondere in Bezug auf seine Sonnenuhr (Kadastralreferenz AB 239). Diese Inschrift unterstreicht den Wert des Erbes dieses Elements, ein Symbol der Beziehung zur Zeit und Astronomie in alpinen ländlichen Gesellschaften. Die Lage des Denkmals, als "passbar" bezeichnet (Ebene 5/10), entspricht der Adresse 5009 A in Château-Queyras, im Departement Hautes-Alpes.
Zur Zeit seines Baus war Queyras eine isolierte Bergregion, in der Häuser eine zentrale Rolle im Gemeinschafts- und Landwirtschaftsleben spielten. Die in den Alpen gebräuchlichen Sonnenuhren dienten sowohl als praktisches Instrument zur Beschleunigung der Arbeit der Felder als auch als sozialer Marker, was den Status oder die kulturellen Bestrebungen ihrer Besitzer widerspiegelt. Das Fehlen von Verweisen auf Sponsoren oder Architekten in verfügbaren Quellen begrenzt das genaue Wissen über seine Geschichte.
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