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Haus dans le Tarn

Haus

    14 Rue Saint-Julien
    81000 Albi
Privatunterkunft
Maison
Maison
Maison
Maison
Maison
Crédit photo : Thérèse Gaigé - Sous licence Creative Commons

Timeline

Renaissance
Temps modernes
Révolution/Empire
XIXe siècle
Époque contemporaine
1600
1700
1800
1900
2000
1601
Datum graviert auf einer Rampe
XVIe siècle (fin)
Bauzeit
20 décembre 1924
Historisches Denkmal
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Fassade: Beschriftung im Auftrag des 20. Dezember 1924

Ursprung und Geschichte

Das Haus befindet sich an der 6 rue Saint-Julien in Albi ist ein emblematisches Beispiel für die Architektur der Albige im späten 16. Jahrhundert. Diese Häuser, die für ihren Wert des Erbes geschützt sind, zeichnen sich durch ihre zweistöckige Struktur in der Korbellation, die erste sehr prominente und die zweite von einem seeeilhé (Galetas im klaren Stock) übertroffen. Ihre Holzplattenfassaden, gefüttert mit Steinen, die horizontal oder in schräger Form verlegt sind, veranschaulichen ein charakteristisches lokales Know-how. Die Straßennummer 8 hält eine Treppenrampe von 1601 mit der chronologischen Genauigkeit dieser Konstruktionen.

Die Skulpturen, die die Holzplatten eines dieser Häuser schmücken, unterstreichen ihren dekorativen Reichtum, selten für mittelgroße Wohnungen damals. Diese Gebäude spiegeln die Urbanisierung von Albi in der Renaissance wider, wo der Einfluss von lokalen Materialien (Holz, Ziegel) und regionalen konstruktiven Techniken (Korb, Seeleeilhe) die Bedürfnisse einer expandierenden Marktbourgeoisie erfüllt. Ihr Schutz durch Dekret vom 20. Dezember 1924 (Beschriftung von Fassaden) stellt ihre Rolle in der okzitanischen architektonischen Erbe.

Die Saint-Julien Street mit ihren ausgerichteten Häusern bietet einen kohärenten Überblick über die Albige Siedlung des späten 16. Jahrhunderts. Ihr einheitliches Layout und Stil schlagen die nascent Stadtplanung vor, in der utilitaristische Ästhetik (funktionale Holzschnitzel) diskrete dekorative Elemente umgibt. Diese Gebäude, obwohl bescheiden, verkörpern den Übergang zwischen dem Mittelalter und der Renaissance im französischen Südwesten, was die Entstehung einer deutlichen regionalen architektonischen Identität markiert.

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