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Manoir des Großen Hofes à Saint-Avertin en Indre-et-Loire

Patrimoine classé
Demeure seigneuriale
Manoir
Indre-et-Loire

Manoir des Großen Hofes

    129 Rue de Grand-Cour
    37550 Saint-Avertin
Crédit photo : ManuD - Sous licence Creative Commons

Timeline

XIXe siècle
Époque contemporaine
1900
2000
20 septembre 1946
Inschrift der Eingangstür
1929-1972
Eigentum von Julius Romans
25 octobre 1965
Registrierung von Fassaden und Dächern
années 1970
Teilloti des Parks
26 mai 2000
Klassifizierung von Tapeten
19 juin 2001
Registrierung der Orangerie
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Die Eingangstür: Beschriftung durch Dekret vom 20. September 1946 - Alle Fassaden und Dächer (Sache AR 199): Beschriftung durch Dekret vom 25. Oktober 1965 - Die Fassaden und Dach der Orangerie (Cad. CM 106): Beschriftung durch Dekret vom 19. Juni 2001

Kennzahlen

Jules Romains - Schreiber und Inhaber Schützt und lebt im Herrenhaus (1929-1972).

Ursprung und Geschichte

Die Villa des Grand'Cour, in Saint-Avertin indre-et-Loire gelegen, ist ein Gebäude, dessen Ursprung zurück zum 17. und 18. Jahrhundert. Es zeichnet sich durch seine tuffeau Architektur, typisch für die Region, mit einem langen Gebäude, dessen blinde Wand über die Straße blickt, während die Gartenfassade, weit geöffnet, genießt großzügige Beleuchtung. Das Anwesen, einst von einem bewaldeten Park umgeben, sah einen Teil seines Grundstücks in den 1970er Jahren, seine ursprüngliche Lage verändert.

Die Geschichte des Hauses ist geprägt von der Anwesenheit des Schriftstellers Jules Romans, der es von 1929 bis 1972 besaß. Unter seiner Schirmherrschaft wurden mehrere Elemente in historischen Denkmälern eingeschrieben, darunter die Eingangstür (1946) und die Fassaden (1965). Die Orangerie, im 19. Jahrhundert gebaut, beherbergt eine außergewöhnliche Panorama-Dekoration von 32 Litern Tapete, entdeckt nach 1992. Diese 1840er Tapete repräsentiert die Eisenbahn zwischen Lyon und Saint-Étienne und wurde im Jahr 2000 klassifiziert. Sie stammt aus der Manufacture Pignet und bezeugt die künstlerischen Innovationen der Zeit.

Die Villa illustriert auch die sozialen und urbanen Transformationen des 20. Jahrhunderts. 1992 in einem abgebauten Zustand gewachsen, hat es seither Restaurierungen unterzogen, die unbekannte Erbe Elemente wie die alte Orangerieheizung enthüllten. Jules Romans hatte dort eine Sommer-Arbeitsfirma eingerichtet, die den Zusammenhang zwischen diesem Ort und der literarischen Schöpfung hervorhebt. Heute ist die Villa ein Zeugnis für die Interaktion zwischen architektonischem Erbe, lokaler Geschichte und kulturellem Leben.

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