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Denkmal für die Toten des Krieges 1914-1918 à Terrasson-Lavilledieu en Dordogne

Dordogne

Denkmal für die Toten des Krieges 1914-1918

    21 Place de la Libération
    24120 Terrasson-Lavilledieu
Monument aux morts de la guerre 1914-1918
Monument aux morts de la guerre 1914-1918
Monument aux morts de la guerre 1914-1918

Timeline

XIXe siècle
Époque contemporaine
1900
2000
années 1950
Gruppierung von Denkmälern
1ère moitié du XXe siècle
Erster Bau
21 octobre 2014
Anmeldung für Historische Denkmäler
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Das Denkmal für die Toten insgesamt (cad. AH non cadastre, public domain, cf plan Annex to the Dekret: Inschrift durch Dekret vom 21. Oktober 2014

Kennzahlen

Graff - Sculptor Teilautor des vorliegenden Denkmals
Carrié - Sculptor Teilautor des vorliegenden Denkmals

Ursprung und Geschichte

Das Terrasson-Lavilledieu-Gedenk an die Toten wurde ursprünglich als zwei getrennte Gebäude gebaut, die die politischen Spannungen zwischen den oberen und unteren Städten widerspiegeln. Diese lokalen Abteilungen führten zur Errichtung von zwei separaten Denkmälern, vor ihrer Konsolidierung in den 1950er Jahren. Die aktuelle Arbeit, die in der Innenstadt aufgebaut ist, verkörpert eine höfliche Familienszene: ein amputierter Vater, eine Mutter, die auf einen Pflug lehnt, und ein Mädchen, das die Hoffnung symbolisiert.

Die skulpturale Komposition ruft die sozialen Folgen des Ersten Weltkriegs hervor. Der Vater repräsentiert mit seiner Behinderung die verstümmelten Soldaten, während die Mutter, verbunden mit dem Pflug, die zunehmende Rolle der Frauen in der landwirtschaftlichen Arbeit während und nach dem Konflikt illustriert. Die Weizenflocken und das Mädchen, Elemente der Hoffnung, kontrastieren mit Leiden, betonen die Dualität zwischen Gedächtnis und Rekonstruktion. Dieses im Jahr 2014 registrierte Denkmal ist das Werk der Bildhauer Graff und Carrie.

Ursprünglich waren die beiden Denkmäler geographisch und politisch deutlich, was die Spaltungen der Gemeinschaft widerspiegelt. Ihre Fusion in den 1950er Jahren, an der Stelle der Befreiung, markiert eine symbolische Versöhnung. Heute bleibt das Denkmal, ein gemeinschaftliches Eigentum, ein zentraler Ort der Erinnerung an Terrasson-Lavilledieu und erinnert an die Opfer des Krieges und die Widerstandsfähigkeit der Bauernfamilien von Dordogne.

Externe Links