Projektauswahl 1924 (≈ 1924)
Desruelles Projekt ausgewählt nach Wettbewerb.
1928
Eröffnung des Denkmals
Eröffnung des Denkmals 1928 (≈ 1928)
Denkmal errichtet und der Öffentlichkeit enthüllt.
18 décembre 2009
Anmeldung für Historische Denkmäler
Anmeldung für Historische Denkmäler 18 décembre 2009 (≈ 2009)
Offizieller Schutz der Arbeit durch den Staat.
Aujourd'hui
Aujourd'hui
Aujourd'hui Aujourd'hui (≈ 2025)
Position de référence.
Kulturgüter
Das Denkmal für die Toten in seiner Gesamtheit (AW 6): Inschrift durch Dekret vom 18. Dezember 2009
Kennzahlen
Félix-Alexandre Desruelles - Sculptor
Autor des Denkmals, Gewinner des Wettbewerbs.
Ursprung und Geschichte
Das Denkmal für die Toten von Auchel, im Departement Pas-de-Calais (Region Hauts-de-France) gelegen, ist eine Kreation des Bildhauers Félix-Alexandre Desruelles, der 1924 nach einem öffentlichen Wettbewerb erhalten wurde. 1928 eingeweiht, zeichnete er sich durch seine pacifistische Inspiration aus, selten für die Zeit, und seine Verankerung in der lokalen Bergbaukultur. Das Denkmal wurde seit dem 18. Dezember 2009 als historisches Denkmal gelistet, das seinen künstlerischen und Gedenkwert erkennt.
Das Denkmal besteht aus zwei skulptierten Gruppen: Menschlichkeit in Trauer (2,40 m x 2,65 m), repräsentiert eine weibliche Figur im Gebet vor einem toten Soldaten, und Frieden im schwarzen Land (3,20 m x 0,90 m), illustriert eine Familie von Minderjährigen (Vater, Mutter und Kind in einem Galiboteranzug) unter einem Apfelbaum, Symbol der Gelassenheit gefunden. Diese Arbeiten interagieren mit dem lokalen Kontext, wo der Bergbau das tägliche Leben strukturiert. Die Skulpturen befinden sich in einem Garten an der Ecke der Rue Jean-Jaurès und Boulevard de la Paix, im Herzen der Stadt.
In der Nähe der Skulpturen listet ein Stele die Namen von Auchelian Opfern der drei großen Konflikte des 20. Jahrhunderts auf: den Ersten Weltkrieg (einschließlich späterer Todesfälle durch Verletzungen), den Zweiten Weltkrieg und den Indochinakrieg. Diese erweiterte Gedenkwahl spiegelt einen inklusiven Wunsch wider, über den strengen Rahmen von 1914-18 zu gedenken. Das Denkmal synthetisiert also Desruelles Reflexionen über den Krieg, kombiniert kollektive Schmerzen und Hoffnung auf eine Rückkehr zum Frieden, verkörpert im Familienleben von Minderjährigen.
Architektonisch ruht das Denkmal auf einem quadratischen Sockel, der von einer weiblichen Figur bedeckt ist, die in einem Deckmantel verkleidet ist und zwei tote Soldaten zu seinen Füßen betrachtet. Eine umgekehrte ionische Hauptstadt, in einem Winkel der Basis platziert, fügt eine symbolische Dimension des Bruchs mit der alten Ordnung, die das Chaos des Krieges hervorruft. Dieses Detail, kombiniert mit der realistischen Darstellung der Körper, verstärkt die pazifistische Botschaft der Arbeit. Das Anwesen des Denkmals gehört zur Gemeinde Auchel und unterstreicht seine zentrale Rolle in der lokalen Erinnerung.
Desruelles' Wahl für dieses Projekt ist Teil einer breiteren künstlerischen Herangehensweise, in der der Künstler versucht, die menschlichen Folgen von Konflikten zu hinterfragen. In Auchel, einem Land, das von der Bergbauindustrie und den Opfern von Kriegern geprägt ist, wird das Denkmal ein Ort der Erinnerung, aber auch der Reflexion über die Widerstandsfähigkeit der Arbeitsgemeinschaften. Seine jüngste Inschrift (2009) als historisches Denkmal spiegelt die späte Anerkennung dieser pazifistischen Werke wider, die oft von mehr verherrlichenden Denkmälern überschattet werden.
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