Anhang von Elsass-Moselle 1871 (≈ 1871)
Straßburg wird zum deutschen Schaufenster am Rhein.
1872
Gründung der Imperial University
Gründung der Imperial University 1872 (≈ 1872)
Gründung der Kaiser-Wilhelm-Universität in Straßburg.
1874
Ankunft von Adolf Michaelis
Ankunft von Adolf Michaelis 1874 (≈ 1874)
Beginn der Sammlung.
1897
Erster Bestand
Erster Bestand 1897 (≈ 1897)
1,710 stücke in der sammlung aufgeführt.
2015
Gründung der WADA
Gründung der WADA 2015 (≈ 2015)
Verein, um die Sammlung zu verbessern.
Aujourd'hui
Aujourd'hui
Aujourd'hui Aujourd'hui (≈ 2025)
Position de référence.
Kennzahlen
Adolf Michaelis - Archäologe und Professor
Die Museumssammlung wurde 1874 gegründet.
Ursprung und Geschichte
Das Museum Adolf-Michaelis oder die Gipsbibliothek in Straßburg bewahrt die Sammlung des Instituts der klassischen Archäologie an der Universität Straßburg. Diese Sammlung wurde 1874 von Adolf Michaelis zusammengebaut, nach seiner Ankunft als erster Inhaber des 1872 gegründeten Lehrstuhls für klassische Archäologie an der Imperial Universität Straßburg. Es umfasst Besetzungen griechischer, römischer, östlicher und ägyptischer Werke, sowie fotografische Platten und Originalwerke. Im Jahr 1897 enthielt das Inventar bereits 1.710 Stücke, angereichert durch die Entdeckungen von Delphi, Olympia und Pergamum.
Während des Zweiten Weltkriegs wurden die Werke in die Kellereien des Universitätspalasts umgezogen, um sie zu schützen. Diese Zwischenmaßnahme wurde permanent, was zur Schaffung des Museums führte, um sie zu verbessern. Heute hat die Sammlung mehr als 20.000 Fotoplatten, vor allem archäologische Fotografien und Ausgrabungen, sowie 1.500 Fotos auf Papier, von denen etwa die Hälfte digitalisiert wurde. Diese Dokumente bieten eine einzigartige Vision von alten Stätten vor den großen Ausgrabungen des 19. Jahrhunderts.
Das Museum befindet sich im Garten des Universitätspalastes und ist montags, mittwochs und freitags sowie an Veranstaltungen wie Museum Night oder Heritage Days geöffnet. Die Originalarbeiten, die derzeit nicht ausgestellt werden, werden untersucht und umfassen außergewöhnliche Stücke. Der Verein der Freunde des Museums Adolf-Michaelis (AMAM), der 2015 gegründet wurde, arbeitet daran, diese Sammlung zu verbessern, mit Unterstützung eines wissenschaftlichen Rates aus Spezialisten.
Die Sammlung wurde zunächst für Bildungszwecke verwendet, so dass die Schüler verschiedene archäologische Kontexte studieren. Temporäre Ausstellungen wie Via Griechenland (2014) und La démocratie athenienne (2019) haben einige Stücke hervorgehoben. Das Museum verkörpert damit das wissenschaftliche Erbe der Deutschen Imperial-Universität und integriert in das Kulturerbe von Straßburg.