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Museum für Gingerbread und elsässische Volkskunst à Gertwiller dans le Bas-Rhin

Musée
Musée des arts et traditions populaires
Musée du chocolat et de la gourmandise
Bas-Rhin

Museum für Gingerbread und elsässische Volkskunst

    110 Rue Principale
    67140 Gertwiller

Timeline

Bas Moyen Âge
Renaissance
Temps modernes
Révolution/Empire
XIXe siècle
Époque contemporaine
1500
1600
1700
1800
1900
2000
1453
Erste Spur des Ingwerbreads
1756
Bau von Flutstangen
1998
Eröffnung des Museums
2011
Erhaltene EPV-Kennzeichnung
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kennzahlen

Moines cisterciens de Marienthal - Erste geprüfte Verbraucher Gingerbread ab 1453.
Lips - Gründer des Museums Gingerbread Haus nach 1789 geschaffen.
Fortwenger - Andere historische Hersteller Eröffnung eines Gingerbread Palace im Jahr 2009.

Ursprung und Geschichte

Das Alsatian Museum of Gingerbread and Folk Art befindet sich in Gertwiller, einem elsässischen Weindorf am Fuße des Sainte-Odile. Dieser Ort, einst ein hoher Ort für die Herstellung von Ingwerbread, beherbergte neun Handwerker im frühen zwanzigsten Jahrhundert. Heute bleiben nur zwei Hersteller übrig: Fortwenger und Lips, die das Museum 1998 in einer Zehntenbarn von 1756 gegründet haben. Gingerbread, bereits 1453 in Elsass zertifiziert, wurde bereits an Weihnachtsferien von den Zisterzienser Mönchen Marienthal serviert.

Das Museum zeigt traditionelle Werkzeuge im Zusammenhang mit der Herstellung von Ingwerbrot, wie z.B. Holzmuscheln aus dem 17. und 18. Jahrhundert, Eichenkneten oder alten Tassen. Eine Sammlung von mehr als 700 kouglof Muscheln und terracotta Keksen, mit symbolischen Formen (Herz, Stern, paschal Lamm), illustriert die elsässische Volkskunst. Diese Objekte spiegeln die lokalen Bräuche wider, vermischen das tägliche Leben und festliche Traditionen, wie taufische Wünsche oder Tauschsäcke.

Jenseits der kulinarischen Werkzeuge präsentiert das Museum elsässische Volkskunststücke, darunter eine Holzstube aus dem 18. Jahrhundert – ein zentrales Stück elsässischer Häuser, beheizt und multifunktional. Ein polychromer Hochzeitsschrank von 1835 und das Erdgeschirr von Hannong (Strasbourg, der von 1721 bis 1780 aktiv ist) vervollständigen die Sammlungen. Diese Elemente bezeugen das handwerkliche Know-how und die heimische Tradition der Region.

Das Museum zeigt auch die alten Bilder, die mit dem Ingwerbread verklebt wurden, wie die Darstellungen von Santa Claus, St. Nikolaus oder Osterhase, im 19. Jahrhundert gefärbt. Diese Motive, sowohl dekorativ als auch symbolisch, unterstreichen den Zusammenhang zwischen dieser Spezialität und religiösen oder populären Feiern im Elsass.

Externe Links