Erste Spur des Ingwerbreads 1453 (≈ 1453)
Zertifiziert unter den Zisterzienser Mönchen Marienthals.
1756
Bau von Flutstangen
Bau von Flutstangen 1756 (≈ 1756)
Bauen jetzt das Museum.
1998
Eröffnung des Museums
Eröffnung des Museums 1998 (≈ 1998)
Erstellt von Lips House.
2011
Erhaltene EPV-Kennzeichnung
Erhaltene EPV-Kennzeichnung 2011 (≈ 2011)
Anerkennung für Lips House.
Aujourd'hui
Aujourd'hui
Aujourd'hui Aujourd'hui (≈ 2025)
Position de référence.
Kennzahlen
Moines cisterciens de Marienthal - Erste geprüfte Verbraucher
Gingerbread ab 1453.
Lips - Gründer des Museums
Gingerbread Haus nach 1789 geschaffen.
Fortwenger - Andere historische Hersteller
Eröffnung eines Gingerbread Palace im Jahr 2009.
Ursprung und Geschichte
Das Alsatian Museum of Gingerbread and Folk Art befindet sich in Gertwiller, einem elsässischen Weindorf am Fuße des Sainte-Odile. Dieser Ort, einst ein hoher Ort für die Herstellung von Ingwerbread, beherbergte neun Handwerker im frühen zwanzigsten Jahrhundert. Heute bleiben nur zwei Hersteller übrig: Fortwenger und Lips, die das Museum 1998 in einer Zehntenbarn von 1756 gegründet haben. Gingerbread, bereits 1453 in Elsass zertifiziert, wurde bereits an Weihnachtsferien von den Zisterzienser Mönchen Marienthal serviert.
Das Museum zeigt traditionelle Werkzeuge im Zusammenhang mit der Herstellung von Ingwerbrot, wie z.B. Holzmuscheln aus dem 17. und 18. Jahrhundert, Eichenkneten oder alten Tassen. Eine Sammlung von mehr als 700 kouglof Muscheln und terracotta Keksen, mit symbolischen Formen (Herz, Stern, paschal Lamm), illustriert die elsässische Volkskunst. Diese Objekte spiegeln die lokalen Bräuche wider, vermischen das tägliche Leben und festliche Traditionen, wie taufische Wünsche oder Tauschsäcke.
Jenseits der kulinarischen Werkzeuge präsentiert das Museum elsässische Volkskunststücke, darunter eine Holzstube aus dem 18. Jahrhundert – ein zentrales Stück elsässischer Häuser, beheizt und multifunktional. Ein polychromer Hochzeitsschrank von 1835 und das Erdgeschirr von Hannong (Strasbourg, der von 1721 bis 1780 aktiv ist) vervollständigen die Sammlungen. Diese Elemente bezeugen das handwerkliche Know-how und die heimische Tradition der Region.
Das Museum zeigt auch die alten Bilder, die mit dem Ingwerbread verklebt wurden, wie die Darstellungen von Santa Claus, St. Nikolaus oder Osterhase, im 19. Jahrhundert gefärbt. Diese Motive, sowohl dekorativ als auch symbolisch, unterstreichen den Zusammenhang zwischen dieser Spezialität und religiösen oder populären Feiern im Elsass.