Konstruktion des Kreuzes XVe siècle (≈ 1550)
Vulkanische Steinveredelung auf einem Pilgerweg.
21 août 1992
Anmeldung für Historische Denkmäler
Anmeldung für Historische Denkmäler 21 août 1992 (≈ 1992)
Offizieller Schutz durch Ministerialerlass.
Aujourd'hui
Aujourd'hui
Aujourd'hui Aujourd'hui (≈ 2025)
Position de référence.
Kulturgüter
Pilgerfahrt Kreuz auf dem Dorfplatz (Kadasterkadade): Einreise durch Dekret vom 21. August 1992
Kennzahlen
Saint Just - Bischof von Lyon und Schutzpatron
Repräsentiert am Stamm des Kreuzes.
Donateur anonyme - Begründer des Denkmals
Auf der Trommel knien.
Ursprung und Geschichte
Das Pilgerkreuz des Val d'Arcomie ist ein monumentales Kreuz, das im 15. Jahrhundert errichtet wurde, in der ehemaligen Gemeinde Saint-Just, die jetzt im Val d'Arcomie, im Departement Cantal integriert ist. Es steht auf dem Dorfplatz, entlang einer Nebenroute der Pilgerfahrt von Santiago de Compostela. Dieses Denkmal aus Vulkanstein bezeugt die Bedeutung der Pilgerwege in der Region damals.
Die Struktur des Kreuzes umfasst einen zweistufigen Boden, der einen monolithischen Kubikblock trägt, dessen oberer Teil in invertierter Mulde geschnitzt ist. Die Trommel und der Querarm werden in zwei separate Blöcke geschnitten. Auf halber Höhe des Laufs stellt eine Skulptur den knienden Spender dar, der eine Schriftrolle hält. Der Hampe trägt eine Darstellung von Saint Just, Bischof von Lyon und Schutzheiligen der Gemeinde, umgeben von zwei Hirten. Das Kreuz zeichnet sich durch seine kurzen Krawatten aus, verziert mit floralen Motiven.
Auf dem Hauptgesicht zeigt eine Szene der Kreuzigung Christus, begleitet von den beiden Larronen, sowie der Jungfrau, des Heiligen Johannes und des Heiligen Madeleine. Die Rückseite präsentiert dem Kind eine Jungfrau mit einer Geburt, darunter der hl. Joseph, der Esel, der Ochse und eine Weiden Wiege. Diese reiche und originelle Ikonographie unterstreicht die religiöse und künstlerische Rolle des Denkmals.
Das Kreuz wurde bis zum 21. August 1992 als historische Denkmäler beschriftet. Es gehört zur Gemeinde und bleibt ein bemerkenswertes Zeugnis der mittelalterlichen Kunst und Hingabe in Haute-Auvergne. Seine genaue Lage, obwohl bekannt, wird in Bezug auf die kartographische Genauigkeit als schlecht bewertet.
Dieses Denkmal zeigt die Bedeutung der Straßenkreuze im geistigen und sozialen Leben der ländlichen Gemeinden im 15. Jahrhundert. Diese Kreuze dienten als Wahrzeichen für Pilger, während sie den heiligen Raum markierten und die Bewohner von religiösen Lehren erinnerten. Ihre Anwesenheit spiegelte auch den Wohlstand und die Frömmigkeit der lokalen Spender wider.