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Pyramide markiert die Grenze zwischen Guyenne und Languedoc à Saint-Élix-le-Château en Haute-Garonne

Haute-Garonne

Pyramide markiert die Grenze zwischen Guyenne und Languedoc

    1 Terrebasse
    31430 Saint-Élix-le-Château
Crédit photo : Guchou31 - Sous licence Creative Commons

Timeline

Temps modernes
Révolution/Empire
XIXe siècle
Époque contemporaine
1800
1900
2000
Fin XVIIe - Début XVIIIe siècle
Bau von Pyramiden
18 juin 1973
Historisches Denkmal
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Pyramide, die die Grenze zwischen Guyenne und Languedoc markiert, auf dem Graben an der Ecke der R.N. 125 und der C.D. 25 (nicht kadastral Fall; Public Domain): Inschrift durch Dekret vom 18. Juni 1973

Ursprung und Geschichte

Die Pyramide von Saint-Élix-le-Château ist eine von drei verbleibenden Kopien einer Sammlung von Denkmälern, die am Ende des siebzehnten oder frühen achtzehnten Jahrhunderts errichtet wurden, um die Provinzen Guyenne und Languedoc zu begrenzen. Diese Gebäude, etwa sechs Meter hoch, zeichnen sich durch ihre Steinstruktur auf einem rechteckigen Boden, der mit Projektionsplatten verziert ist, aus. Ihr Top ist mit einer Schnalle gekrönt, die an einem schlanken Eisen befestigt ist, ein unverwechselbares Symbol noch heute sichtbar.

Diese seit 1973 als Historisches Denkmal eingestufte Pyramide befindet sich an der Ecke National Road 125 und Departmental Road 25 auf einer Grabenmarkierung territoriale Trennung. Obwohl seine genaue Lage ungefähr ist (geschätzt bei 5/10), bleibt es ein seltenes Zeugnis der administrativen Abteilungen des alten Regimes. Im Besitz der Gemeinde Saint-Élix-le-Château, zeigt es die Ingenuität der Grenzmarker vor der modernen Vereinigung der Abteilungen.

Derartige Pyramiden dienten nicht nur als geographische Grenzen, sondern auch als symbolische Marker für lokale Bevölkerungen. Ihre Anwesenheit spiegelte die Bedeutung der Provinzgrenzen wider, oft die Quellen von Steuer- oder Rechtskonflikten zwischen Guyenne — unter Aquitaine Einfluss — und Languedoc, einer Region mit ausgeprägten okzitanischen Besonderheiten. Die teilweise Bewahrung beleuchtet nun die administrativen Praktiken und die regionalen Spannungen der Zeit.

Externe Links