Graffiti datiert 1603, 1610, 1630 (≈ 1630)
Spuren der Nachbau Verwendung an Wänden.
2e moitié du XVIe siècle
Bau des Ossuars
Bau des Ossuars 2e moitié du XVIe siècle (≈ 1650)
Erstbesetzung im Friedhof.
1964
Restaurierung des Denkmals
Restaurierung des Denkmals 1964 (≈ 1964)
Konservierungsarbeiten durchgeführt.
18 décembre 1990
Historisches Denkmal
Historisches Denkmal 18 décembre 1990 (≈ 1990)
Offizieller Schutz durch Ministerialerlass.
Aujourd'hui
Aujourd'hui
Aujourd'hui Aujourd'hui (≈ 2025)
Position de référence.
Kulturgüter
(alt), auf dem Friedhof (ca. A 1430): bis zum 18. Dezember 1990
Kennzahlen
Information non disponible - Keine Angabe
Der Quelltext erwähnt keine historischen Akteure.
Ursprung und Geschichte
Der als Historisches Denkmal klassifizierte Himmelskörper Charency-Vezin stammt aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Dieses kleine Gebäude, typisch für die Beerdigungsgebäude der Zeit, zeichnet sich durch seine Lage im Gemeindefriedhof aus. Sie bezeugt die religiösen und Gedenkpraktiken der späten Renaissance in Lothringen, einer Region, die durch religiöse Spannungen und wiederholte Epidemien geprägt ist.
Der Ossuary trägt mehrere Graffiti von 1603, 1610 und 1630, greifbare Spuren seiner verlängerten Nutzung über seine ursprüngliche Konstruktion hinaus. Diese Inschriften, die wahrscheinlich von Einwohnern oder Pilgern hinterlassen werden, illustrieren die kollektive und heilige Dimension des Ortes. Das Denkmal wurde 1964 restauriert, um seine Erhaltung bis zu seiner amtlichen Klassifikation durch Dekret vom 18. Dezember 1990, die sowohl das Ossuar als auch seine unmittelbare Umgebung im Friedhof schützt (cadastre park A 1430).
Im Besitz der Gemeinde Charency-Vezin (Abteilung von Meurthe-et-Moselle) ist der Ossuary Teil eines regionalen Bestattungserbes, das oft unbekannt ist. Seine Lage, in der Nähe der historischen Grenze zwischen Lothringen und Luxemburg, erinnert an kulturellen Austausch und grenzüberschreitende künstlerische Einflüsse. Heute, obwohl seine erste Berufung verschwunden ist, bleibt das Denkmal ein architektonisches Zeugnis für die Gedenkpraktiken des alten Regimes, zwischen Hingabe und Verwaltung von Epidemien.
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