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Schloss Rabestan à Saint-Avit-les-Guespières dans l'Eure-et-Loir

Patrimoine classé
Patrimoine défensif
Demeure seigneuriale
Château
Eure-et-Loir

Schloss Rabestan

    Rabetant
    28120 Saint-Avit-les-Guespières

Timeline

Moyen Âge central
Bas Moyen Âge
Renaissance
Temps modernes
Révolution/Empire
XIXe siècle
Époque contemporaine
1100
1200
1300
1400
1500
1600
1700
1800
1900
2000
1130
Erste Erwähnung von Rabestan
1430-1440
Teilweise Zerstörung des Schlosses
1558
Feuer der Protestanten
1589
Zerstörung von Henri de Navarra
XVIIe siècle
Wiederaufbau des Schlosses
1858
Zerstörung des Hauptgebäudes
17 février 1987
Anmeldung für Historische Denkmäler
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Domaine de Rabestan mit der Taube und den Überresten des Schlosses (cad. A 202 bis 204): Inschrift durch Dekret vom 17. Februar 1987

Kennzahlen

Henri de Navarre - Militärführer und Zukunft Henri IV Verantwortlich für die Zerstörung im Jahre 1589.

Ursprung und Geschichte

Das Schloss Rabestan wurde im Jahre 1130 erstmals erwähnt, so dass es ein altes mittelalterliches Denkmal. Zwischen 1430 und 1440 wurde die Burg fast vollständig zerstört, mit Ausnahme des Kerkers, teilweise verschont. Diese erste Episode der Zerstörung markiert den Beginn einer turbulenten Geschichte, verbunden mit regionalen Konflikten und aufeinanderfolgenden architektonischen Transformationen.

1558 brannten die Protestanten die Nebengebäude des Schlosses (grange und stabil) nieder und plünderten seine Möbel. Zu dieser Zeit wurde der Zugang zum unteren Hof durch eine Holzbrücke gewährleistet, während das Schloss selbst durch eine Zugbrücke geschützt wurde. Ein quadratischer Pavillon hatte den ehemaligen Kerker ersetzt, und ein Gebäude mit einer Treppe, auf zwei Kellern gebaut, dominierte den Hof. Diese Anpassungen spiegeln eine Anpassung an den Verteidigungs- und Wohnbedarf der Zeit wider.

1589 erlitt das Schloss fast totale Zerstörung durch die Truppen von Henri de Navarra, dann im Konflikt in der Region. Es wurde im 17. Jahrhundert umgebaut, darunter ein Gebäude, das einen Hofraum, Archive und eine Kapelle beherbergt, um 1858 zerstört. Heute bleibt nur noch das Schloss: die Arase der Außenwände, zwei Eckrevolver, ein Brunnen und die Spuren einer feudalen Motte nach Süden. Diese Elemente spiegeln ihre historische Bedeutung und architektonische Evolution wider.

Das Gut von Rabestan, einschließlich der Taube und der Überreste der Burg, wurde in den historischen Denkmälern bis zum 17. Februar 1987 eingeschrieben. Dieser Schutz erkennt den Erbwert des Ortes, trotz aufeinanderfolgender Zerstörungen. Der Moat um die Außenwände und die Überreste der Feudalmotte erinnern an seine mittelalterliche Herkunft und Verteidigungsrolle in der Region.

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